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Was darf/soll man essen bei Magenschleimhautentzündung?

Während einer unangenehmen Magenschleimhautentzündung (Gastritis) ist die richtige Ernährung besonders wichtig, damit sich die entzündete Magenschleimhaut erholen kann und der Körper dennoch die notwendigen Nährstoffe erhält. Der Magen befindet sich nie im Ruhezustand, der Hohlmuskel arbeitet ständig und kann nicht einfach in seiner Funktion pausieren, bis er wieder geheilt ist. Er muss das Essen verdauen und gleichzeitig die Entzündung bekämpfen. Die Nahrungsaufnahme einzustellen ist keine Lösung, denn damit würde dem Immunsystem die Kraft fehlen.

Leichte Schonkost hilft einem entzündeten Magen bei der Heilung

Um den Magen zu unterstützen, nehmen Sie während einer Magenschleimhautentzündung gut verdauliche, möglichst weiche Kost zu sich und vermeiden Sie schwer verdauliches und reizendes Essen. Eine leichte Gastritis heilt schnell wieder ab, wenn Sie Ihren Magen schonen. Heilung und Linderung sind das oberste Ziel, damit sich die Magenverstimmung nicht zu einer schweren, chronischen Gastritis ausweitet, die das Risiko von Geschwüren erhöht. Die Ernährung von Gastritis-Patienten unterscheidet sich kaum vom Ernährungsplan bei Erkrankungen des Verdauungstraktes wie zum Beispiel Durchfall (Diarrhoe).

Was darf bei einer Magenschleimhautentzündung gegessen werden?

Wenn die Magenfunktion gestört ist, kann das Organ ohnehin weniger Vitalstoffe an den Körper abgeben. Nährstoffhaltiges und leicht verdauliches Essen sorgt für die nötige Energie und reizt die angegriffene Magenschleimhaut nicht zusätzlich. Viele Nahrungsmittel, die der Magen im gesunden Zustand problemlos verdauen kann, verursachen jetzt Schmerzen und Übelkeit bis hin zum Erbrechen. Auch zu feste Speisen wie hartes Brot, gebratenes Fleisch oder Nüsse und rohes Gemüse sowie ungenügendes Zerkauen der Nahrung belasten den überreizten Magen. Scharf gewürztes und fettiges Essen sollte vermieden werden. Viel Flüssigkeitszufuhr (Wasser, Kräutertee) hilft, den Elektrolythaushalt im Gleichgewicht zu halten.

Gut geeignet sind bei einer Magenschleimhautentzündung mäßig gesalzenes, schonend gegartes und nicht blähendes Gemüse sowie Reis und Kartoffeln, am besten als Kartoffelpüree. Fleisch und Wurst gelten als schwer verdaulich und sollten bei einer Magenschleimhautentzündung sparsam verzehrt werden. Zu den leicht verdaulichen Gemüsesorten gehören:

– Fenchel
– Karotten
– Kartoffeln
– junger Kohlrabi
– grüne Erbsen
– Gurken
– Zucchini
– grüner Salat

Sanftes Würzen und Süßen, wenig Salz, viele frische Kräuter

Würzen Sie Ihr Essen mit frischen oder getrockneten Kräutern. Damit führen Sie dem Körper gleichzeitig wichtige Mineralstoffe und Vitamine zu, die das Immunsystem bei der Bekämpfung einer Magenschleimhautentzündung unterstützen. Salate werden mit wenig Öl und Zitronensaft angerichtet. Kochsalz verwenden Sie nur sehr sparsam. Honig und Marmelade sind in Maßen erlaubt und können für Süßspeisen verwendet werden. Bei Milchprodukten beschränken Sie sich auf Magerquark und Magerjoghurt und verzichten Sie auf fettigen Käse und Sahneprodukte. Ebenso sollte der Verzehr von fettem Fleisch und Fisch vermieden werden. Geflügel jeder Art ist erlaubt.

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Magenschmerzen durch Stress – was hilft?

Jeder kennt das Sprichwort: „Das schlägt mir auf den Magen.“ Magenschmerzen haben recht oft psychische Ursachen und können eine unangenehme Nebenwirkung von Stress und Ärger im Berufsalltag sowie bei privaten Problemen sein. Magenschmerzen werden meist von Völlegefühl, Übelkeit und Sodbrennen begleitet. Halten die Beschwerden über längere Zeit an, sprechen Mediziner von einem Reizmagen (Dyspepsie). Ruhe und lokale Wärme bringen kurzzeitige Linderung.

Gesund leben und Stress vermeiden

Bei einem sogenannten Reizmagen ist es hilfreich, den Lebensstil zu überdenken, ungesunde Gewohnheiten zu ändern und Stress abzubauen. In unserer immer stressiger werdenden Leistungsgesellschaft ist das ein schwieriges Unterfangen und leichter gesagt als getan. Die krampfartigen Magenschmerzen treten bei Stress unwillkürlich und in immer kürzeren Abständen auf, weil die gereizten Magenschleimhäute keine Zeit mehr finden, sich zu regenerieren. Unter Stress neigen die Menschen dazu, ungesunde Gewohnheiten zu verstärken. Zu schnelles, unregelmäßiges Essen, zu viel Alkohol, Kaffee und Rauchen greifen die Magenschleimhaut zusätzlich an und können die Beschwerden verstärken.

Selbstbehandlung bei Magenschmerzen

Stehen Völlegefühl und Appetitlosigkeit bei den Magenbeschwerden im Vordergrund, so raten Apotheker zu Magentees mit Bitterstoffen. Bei einem stressbedingten Reizmagen helfen Kamillentee oder Kräutertees mit Fenchel und Anis. Pflanzliche Kombinationspräparate aus den Arzneipflanzen Bittere Schleifenblume, Engelwurz und Kümmel haben sich ebenfalls bewährt. Gegen Sodbrennen helfen säurebindende Medikamente (Antazida) in Gelform, deren Wirkstoffe sich wie ein Schutzfilm auf die Magenschleimhaut legt und zusätzlich die Bildung von Magensäure bremst. Hat sich die Magenschleimhaut entzündet, dann kann sich das Bakterium Helicobacter pylori leichter dauerhaft einnisten und eine Gastritis, eine chronische Magenschleimhautentzündung mit dauerhaften Magenschmerzen, hervorrufen. Spätestens jetzt sollten Sie zu einem Arzt gehen, der weitere Maßnahmen mit Ihnen bespricht und ihnen passende Medikamente verschreibt.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Stress

Stressbedingten Magenschmerzen kann man vorbeugen. Nehmen Sie sich Zeit für die Mahlzeiten und schaffen Sie am Tisch eine angenehme Atmosphäre, wobei Probleme außen vor bleiben sollten.

Meiden Sie Extreme: Essen sie nicht zu schnell, zu fett, zu scharf, zu süß, zu kalt, zu heiß und vor allem nicht zu viel!

Bevorzugen Sie leicht verdauliche Kost und essen sie nur gelegentlich blähende Speisen wie Kohl oder Hülsenfrüchte. Reduzieren Sie ungesunde Reizstoffe wie Nikotin, Koffein und Alkohol. Damit schonen Sie nicht nur den Magen und reduzieren Magenschmerzen, sondern schützen auch Herz und Lunge vor Erkrankungen. Lernen Sie mit Stress umzugehen. Gönnen Sie sich Pausen und sagen Sie auch mal Nein. Spaziergänge und gemeinsame Aktivitäten an der frischen Luft entstressen und entschleunigen. Wem der Anreiz fehlt, mit dem Rad zu fahren oder regelmäßig zu laufen, borgt sich den Hund des Nachbarn aus.

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Blasenentzündung bei Kindern – was hilft?

Eine Blasenentzündung kommt bei Kindern und Erwachsenen vor. Statistisch gesehen sind Mädchen häufiger betroffen als Jungen. Dies liegt ganz wesentlich daran, dass ihre Harnröhre kürzer ist und Bakterien schneller aufsteigen können. Die wichtigsten Symptome einer Blasenentzündung sind starkes Brennen und häufiges Wasserlassen. Nässen Kinder, die bereits sauber waren, plötzlich wieder ein, kann dies ebenfalls der Hinweis auf eine Blasenentzündung sein. In all diesen Fällen ist schnelles Handeln geboten, um dem Kind eine rasche Linderung zu verschaffen und eine weitere Ausbreitung der Bakterien zu verhindern. Andernfalls kann es zu ernsthaften Folgeerkrankungen wie zum Beispiel einer Nierenbeckenentzündung kommen.

Bei einer Blasenentzündung zum Arzt

Unabhängig davon, wie alt das Kind ist, ist es sehr wichtig, so schnell wie möglich zum Arzt zu gehen. Dies gilt nicht nur, wenn eindeutige Symptome einer Blasenentzündung vorhanden sind, sondern bereits wenn der Verdacht darauf besteht. Der Arzt wird das Kind untersuchen und geeignete Labortests durchführen. Dabei kommt insbesondere der Untersuchung des Urins eine entscheidende Rolle zu.

Bestätigt sich der Verdacht, werden Antibiotika verschrieben, die gewissenhaft eingenommen werden müssen. Werden die Antiobiotika zu schnell abgesetzt, kann die Entzündung nicht vollständig ausheilen. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich die Bakterien weiter ausbreiten und die Nieren schädigen.

Hausmittel und Omas Tipps

Wärme und Flüssigkeit sind die wichtigsten Hausmittel. Auch wenn die Tipps der Oma, sich warm anzuziehen und dabei insbesondere auf warme Füße zu achten, altmodisch wirken – die Oma hat Recht.

Außerdem ist es sehr wichtig, für trockene Kleidung zu sorgen. Dies gilt insbesondere nach dem Baden, wo feuchte Kleidung sofort ausgewechselt werden sollte.

Sitzbäder und Bäder können die Symptome einer Blasenentzündung bei Kindern deutlich lindern. Außerdem ist es empfehlenswert, eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen auf den Bauch zu legen. Dies wird von den meisten Kindern als sehr angenehm empfunden.

Bei Kindern sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Blasentee oder Hagebuttentee ist besonders gut geeignet. Er enthält viel Vitamin C, säuert den Urin leicht an und verhindert so eine schnelle Ausbreitung der Bakterien. Neben Tees sind dünne Fruchtsäfte gut geeignet, um die Harnblase zu entwässern.

Auf diese Weise können die Bakterien ausgespült werden.

Die Hausmittel ersetzen niemals den Arzt, sondern können die Behandlung wirksam unterstützen und zu einer schnelleren Gesundung des Kindes beitragen.

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Wie kann man Akne gut behandeln?

Akne ist eine Erkrankung der Haut, die vor allem in der Pubertät und im Jugendalter auftritt. Darüber hinaus können erwachsene Personen betroffen sein. Die Ursachen der Akne sind sehr vielfältig. In den allermeisten Fällen spielen hormonelle Veränderungen eine Rolle. Die Behandlung der Akne richtet sich nach ihrem Schweregrad. Leichte und mittelschwere Fälle lassen sich gut mit Hausmitteln oder Kosmetika behandeln. In besonders schweren oder hartnäckigen Fällen ist eine gründliche Untersuchung und eine Behandlung durch den Hautarzt angezeigt.

Kosmetika

Bei Akne im Gesicht oder auf dem Rücken empfiehlt sich eine regelmäßige Reinigung mit pH-neutralen und parfümfreien Seifen sowie Waschlotionen. Für die Pflege der Haut sollte eine Feuchtigkeitscreme auf Wasserbasis gewählt werden. Unter Umständen können weitere Produkte wie zum Beispiel Abdeckstifte, Masken oder Peelings sinnvoll sein. Antibakterielle Abdeckstifte haben den Vorteil, dass sie die Haut ebenmäßiger erscheinen lassen und gleichzeitig eine heilungsfördernde Wirkung entfalten.

Hausmittel

Es gibt zahlreiche Hausmittel, die Akne lindern können. Dampfbäder, die mit Zusätzen versehen werden können, sind hier vorrangig zu nennen. Durch die Hitze wird die Haut aufgeweicht, was dazu führt, dass abgestorbene Hautschuppen entfernt und verstopfte Poren geöffnet werden. Außerdem wird die Blutzirkulation angeregt. Kamille ist besonders gut als Zusatz geeignet. Weitere Hausmittel sind Teebaumöl, Zinksalbe und Heilerde. Es empfiehlt sich, die Wirkung der Hausmittel erst einmal am Unterarm zu testen und anschließend auf die betreffenden Stellen aufzutragen.

Bei schwerwiegenden Fällen zum Arzt

Dauern die Beschwerden länger an oder sind sie besonders hartnäckig, ist eine Behandlung durch den Hautarzt angezeigt. Er wird eine gründliche Untersuchung veranlassen und Medikamente zur äußeren oder zur inneren Anwendung verordnen.

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Welche schnelle Hilfe gibt es bei Halsschmerzen?

Nicht nur Erkältungskrankheiten oder grippale Infekte, sondern auch andere Erkrankungen des Nasen-Rauchenraumes können mit Halsschmerzen einher gehen. Darüber hinaus spielen auch harmlosere Ursachen wie trockene Raumluft oder Zugluft eine Rolle. In den allermeisten Fällen werden Halsschmerzen als sehr unangenehm empfunden. Halten sie länger als 3 bis 4 Tage an und ist keine eindeutige Ursache auszumachen, wird eine gründliche Untersuchung durch den Arzt dringend empfohlen.

Schnelle Hilfe bei Halsschmerzen

Neben dem Einsatz geeigneter Medikamente gegen Halsschmerzen gibt es zahlreiche Hausmittel, die eine schnelle Hilfe und eine Linderung der Beschwerden herbeiführen können. Das Lutschen von Tabletten, das Gurgeln, das Inhalieren und eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit wären hier vorrangig zu nennen. Wirksame Tabletten zum Lutschen können z.B. Hyaluronsäure oder Extrakte von Isländisch Moos enthalten. Diese beiden Wirkstoffe können eine schnelle Hilfe bei Halsschmerzen sein. Zum Gurgeln und zum Inhalieren gibt es spezielle Mittel, die als sehr angenehm empfunden werden und eine schnelle Hilfe für die betroffenen Personen sein können.

Schnelle Hilfe durch Flüssigkeits- und Frischluftzufuhr

Aufgrund der Tatsache, dass die Räume in den Wintermonaten beheizt werden müssen, entsteht oftmals ein Raumklima, das als trocken bis sehr trocken bezeichnet werden kann. Hier kommt es entscheidend darauf an, genügend zu trinken. Diese Maßnahme wirkt der Austrocknung der Schleimhäute entgegen und kann nicht nur heilungsfördernd, sondern auch vorbeugend sein. Darüber hinaus sollte für eine ausreichende Frischluftzufuhr in den Räumen Sorge getragen werden.

Wann zum Arzt?

Schwere und länger andauernde Infektionen, die durch Viren oder Bakterien hervorgerufen können, gehören in die Hand des Arztes, der geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen kann. Sind bakterielle Infektionen vorhanden, kann eine Antibiotikatherapie sinnvoll sein.

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Welche Mittel helfen gegen Hühneraugen?

Hühneraugen können an den Zehen, den Fußsohlen und den Ballen auftreten. Die Ursachen sind sehr vielfältig und sollten ausfindig gemacht werden. Diese herauszufinden ist sehr wichtig, da nur so geeignete Mittel gegen die Hühneraugen gefunden werden können.

Welche Ursachen können Hühneraugen haben?

Vor allem bei Frauen besteht das Problem, dass sie Schuhe kaufen, die zwar gut aussehen, aber für die Füße alles andere als vorteilhaft sind. Gerade Ballerinas und Absatzschuhe sind in vielen Fällen zu eng. Aus diesem Grunde haben vor allem die Zehen nicht genügend Platz, was sehr schnell zur Entstehung von Hühneraugen führen kann. Insbesondere die vierte und fünfte Zehe, aber auch die zweite Zehe sind hier vorrangig betroffen. Darüber hinaus können weitere Ursachen wie zum Beispiel gravierende Fehlstellungen der Füße eine Rolle spielen. Diese Fehlstellungen sind vor allem beim Spreizfuß zu finden.

Welche Symptome zeigen sich?

Die betroffenen Stellen zeichnen sich durch verdickte Hornhaut aus. Diese Verdickungen bleiben allerdings nicht an der Oberfläche, sondern gehen tiefer. Dies führt nicht selten dazu, dass die unteren Hautschichten oder angrenzende Gebilde geschädigt werden. Unter Umständen kann der Prozess sehr schmerzhaft sein. Aus diesem Grunde wäre es sehr wichtig, für eine geeignete Behandlung und eine frühzeitige Entlastung der Zehen und der Füße Sorge zu tragen.

Welche Mittel helfen?

Sind zu enge Schuhe die Ursache, sollten sie möglichst nicht mehr getragen werden. Zumindest sollte die Tragezeit auf ein Minimum beschränkt werden. Als Ausgleich empfiehlt es sich, sehr häufig barfuß zu laufen oder bequeme Schuhe zu tragen. Darüber hinaus wäre es sehr wichtig, die Hornhaut schrittweise abzutragen. Dies darf aber niemals mit Gewalt, sondern muss immer sehr vorsichtig erfolgen. Keinesfalls dürfen scharfe oder spitze Gegenstände zum Einsatz kommen. Dies kann zu einer erheblichen Verschlimmerung der vorhandenen Beschwerden führen. Um die Hornhaut an den betroffenen Stellen leichter abtragen zu können, sollte sie in laumwarmem Wasser aufgeweicht werden. Anschließend ist eine Bearbeitung mit Bimsstein oder einer geeigneten Hornhautraspel möglich.

Ein sehr wirksames Mittel gegen Hühneraugen ist das Hühneraugenpflaster, das in jeder Apotheke erhältlich ist. Das Hornhautpflaster enthält Salizylsäure, die besonders gut geeignet ist, um die Hornhaut aufzuweichen.

In besonders schwerwiegenden Fällen, wie zum Beispiel bei einem Spreizfuß, kann ein operativer Eingriff zur Korrektur der Fehlstellungen und zur Entferung der Hühneraugen sinnvoll sein.

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Chronische Halsschmerzen – was hilft?

Halsschmerzen sind keine eigenständige Erkrankung, sondern nur ein Symptom.
Dauern sie länger an, ist es sehr wichtig, die Ursache herauszufinden. Nur so können geeignete Maßnahmen gegen chronische Halsschmerzen eingeleitet werden. Erkältungen, grippale Infekte, Mandeln-, Mund- und Rachenentzündungen, Heiserkeit sowie Erkrankungen der Stimmbänder und des Kehlkopfes spielen eine zentrale Rolle bei der Entstehung von akuten oder chronischen Halsschmerzen. Darüber hinaus kommen harmlosere Faktoren wie zum Beispiel trockene und beheizte Räume oder Zugluft als Auslöser für chronische Halsschmerzen infrage. Nach der Ursache richten sich die Gegenmaßnahmen, mit denen chronische Halsschmerzen beseitigt oder zumindest gelindert werden können.

Medikamente gegen chronische Halsschmerzen

Starke und länger anhaltende Halsschmerzen bedürften einer gründlichen Abklärung durch den behandelnden Arzt. Er wird die Ursache feststellen und auf dieser Basis geeignete Medikamente gegen chronische Halsschmerzen verschreiben. Sollte eine bakterielle Infektion vorliegen, kann eine Antibiotikatherapie angezeigt sein.

Allgemeine Verhaltensweisen bei chronischen Halsschmerzen

Wer sich viel in beheizten Räumen aufhält, sollte regelmäßig lüften. Außerdem ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sehr wichtig. Dies gilt für jede Jahreszeit und bei jedem Wetter. Ist der Hals zu trocken, werden die Schleimhäute leichter gereizt, was zu akuten oder chronischen Halsentzündungen führen kann. Erkältungskrankheiten und grippale Infekte werden fast immer von Halsschmerzen begleitet. Sie verschwinden in der Regel wieder, wenn die Erkrankung abklingt. Wenn nicht, sollte der Arzt die Ursache abklären. Zur Selbstmedikation werden Lutschtabletten empfohlen, die z.B. Hyaluronsäure oder Extrakte aus Isländisch Moos enthalten.

Hausmittel gegen chronische Halsschmerzen

Wickel, Gurgellösungen oder Inhalationen erweisen sich in vielen Fällen als sehr wirksam gegen chronische Halsschmerzen. Außerdem können Breisuppen, Joghurt und Säfte zugeführt werden. Ein bewährtes Hausmittel sind Kartoffel- oder Quarkwickel. Dafür wird ein Tuch mit Quark oder zerstampften Kartoffeln bestrichen und anschließend wie ein Schal um den Hals gelegt.
Für einen Lehmwickel werden 2 bis 3 Esslöffel Heilerde mit etwas Wasser vermischt und zu Brei gerührt. Anschließend wird diese Mischung auf den Tuch gestrichen und um den Hals gebunden.
Zum Gurgeln empfiehlt sich eine lauwarme Salzlösung, Salbeitee oder Kamillentee. Außerdem kann Zwiebelsaft, der idealerweise mit Honig und etwas Knoblauch versehen wird, eine schnelle Linderung der chronischen Halsschmerzen herbeiführen. Eine Inhalation sollte über ein elektrisches Gerät mit Salzwasser erfolgen.

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Teststreifen bei einer Blasenentzündung: Ist das sinnvoll?

Blasenentzündungen sind eine vor allem bei Frauen häufige Erkrankung. Seit einigen Jahren sind Teststreifen in den Apotheken erhältlich, mit denen man selbst bestimmte Entzündungsparameter zu Hause feststellen kann. Die Teststreifen können die Selbstständigkeit Betroffener gut unterstützen, wenn man um die Grenzen ihrer Aussagefähigkeit weiß.

Grundsätzliches zur Blasenentzündung

In vielen Fällen werden Blasenentzündungen durch Bakterien hervorgerufen, die zum Beispiel aus dem Darm in den Harnwegsbereich gelangen können. Manchmal passiert dies unabsichtlich beim Toilettenbesuch. Die weibliche Harnröhre ist kürzer als die von Männern, so dass Krankheitserreger leichter in den inneren Harntrakt gelangen können. Dabei kommen bei dem Krankheitsbild Blasenentzündung verschiedenste Verläufe vor: Unkomplizierte Infektionen heilen oft in wenigen Tagen aus, und können mit reichlich Flüssigkeit und entsprechenden pflanzlichen Mitteln gut selbst behandelt werden. Andere Entzündungen nehmen einen schweren, fiebrigen und schmerzhaften Verlauf, können auch das Nierenbecken erreichen und benötigen unbedingt eine antibiotische oder andere spezifische Behandlung. Besonders unangenehm ist, dass Blasenentzündungen oft Rezidive ausbilden, also wiederholt auftreten und verschiedene Lebensabschnitte wie Schwangerschaft und Wechseljahre geradezu prägen können. Oft reagiert die empfindliche Blase nach mehreren Rezidiven ständig gereizt und verkrampft, ohne dass man eine echte Entzündung nachweisen kann. Gerade dann können Teststreifen sinnvoll sein, um solche Beschwerden von einer echten Infektion selbstständig abgrenzen zu können.

Testtreifen – Möglichkeiten und Grenzen

Die Apotheke hält heute für verschiedenste Bereiche Harnteststreifen im Angebot.
Unter anderem zeigen diese Teststreifen das Vorhandensein weißer Blutkörperchen und auch Blut im Urin auf – alles potentielle Anzeichen einer infektiösen Entzündung. Weitere Messgröße ist Nitrit.
Der Nachweis von Nitrit im Harn weist auf Bakterien hin. Proteine können ebenfalls auf Bakterienreste bei einer Blasenentzündung hinweisen. Der Teststreifen gibt damit bei korrekter Anwendung erste Hinweise darauf, ob eine Blasentzündung vorliegt. Betroffene können damit harmlose Blasenreizungen vom Infekt abgrenzen. Sprechen die Messwerte für eine Blasenentzündung, wird man im Regelfall den Arzt konsultieren und die weitere Behandlung mit ihm absprechen. Der Teststreifen ersetzt in keinem Fall eine komplette Laboranalyse beim Arzt, die regelmäßig auch Aufschluss über die Art des Erregers geben kann. Denn nicht nur Darmbakterien können die Harnwege betreffen, auch verschiedene Geschlechtskrankheiten und Pilzinfektionen gehen mit Blasenentzündungen einher. Daher ist der Arztbesuch so wichtig, denn die verschiedenen Erreger sprechen auf unterschiedliche Behandlungen an. Das Ergebnis des Teststreifens entscheidet grundsätzlich nur die Frage: Zum Arzt oder nicht.

Bei allen unklaren Teststreifenanzeigen sollte ebenfalls der Arzt aufgesucht werden. Im Übrigen verschaffen sich viele Ärzte selbst mit den Streifen einen ersten Eindruck zur Infektionslage.

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Blähbauch nach dem Essen – woran kann das liegen?

Den meisten Menschen ist das Thema eher unangenehm: Der Blähbauch nach dem Essen ist ein lästiges und unbeliebtes Symptom. Zu unangenehm ist die Vorstellung, dass die geräuschvolle Luft im Bauch von anderen Menschen bemerkt werden könnte. Dabei plagen sich viele Menschen gelegentlich mit Flatulenz (Blähungen) und Meteorismus (Blähbauch). Wenn der Blähbauch regelmäßig nach den Mahlzeiten auftritt, ist eine Ursachenerforschung beim Arzt anzuraten. Dies ist meist nicht ganz einfach, denn für den aufgeriebenen Bauch können viele Faktoren ursächlich sein. Das Symptom Blähbauch ist zunächst unspezifisch.

Chronische Verstopfung

Eine einfache Erklärung für den aufgeblähten Bauch sind Verstopfungen im Darmbereich.
Wird dann erneut Nahrung aufgenommen, ohne dass sich der Darm entleeren konnte, können Blähungen die Folge sein.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Im Bereich der Nahrungsmittelunverträglichkeiten gibt es einige typische Vertreter, die Blähungen hervorrufen können. Dazu zählen zum Beispiel die Fruktoseintoleranz, bei der der Organismus Fruchtzucker nicht optimal verdauen kann. Hierher gehören aber auch die Milchzuckerintoleranz und die Zöliakie. Alle Nahrungsmittelunverträglichkeiten können mittelschwere bis schwere Symptome hervorrufen, die neben dem Blähbauch auch noch andere Bereiche betreffen. Schmerzen, Durchfall und bei Zöliakie auch Gewichtsverluste sowie Entwicklungsstörungen bei Kindern seien beispielhaft genannt. Während es bei Fruktose und Milchzucker noch relativ einfach erscheint, den Zusammenhang zwischen Beschwerden und Nahrungsaufnahme persönlich herzustellen, ist dies bei der Glutenunverträglichkeit, der Zöliakie nicht immer so einfach. Zu verbreitet ist Gluten – ein Klebeeiweiß in vielen Getreidesorten – als dass man sich seiner Aufnahme beim Essen immer bewusst ist. Entsprechende Tests bringen Klarheit.

Galle, Leber und Darm

Bei einem chronisch geblähten Bauch nach dem Essen wird man auch die Bereiche Leber und Galle untersuchen. Funktionsstörungen in diesem Bereich, wie etwa Gallensteine, die Gallengänge verlegen, können zu einem Blähbauch führen. Meist treten dann aber weitere Symptome hinzu wie Völlegefühl, ausstrahlende Schmerzen bis hin zu Gallenkoliken. Lebererkrankungen verlaufen zunächst schmerzlos. Blähungen können solche, oft schwere Erkrankungen vor allem anfänglich begleiten.

Reizdarmsyndrom

Beim Reizdarmsyndrom wechseln sich meist periodisch Verstopfung und Durchfall ab, es kann zu Schmerzen und zu einem chronischen Blähbauch kommen. Die Ursachen dieses Krankheitsbildes sind noch nicht geklärt, in Verdacht steht unter anderem eine veränderte Darmbakterienstruktur. Die Untersuchungen und die Behandlung des Reizdarms sind langwierig.

Stress, Bewegungsmangel und Hormone

Der Darm ist nicht zuletzt ein empfindsames Organ. Wer zu schnell isst, schluckt oft Luft. Diese kann sich in Blähungen festsetzen. Zuviel Hektik und zu wenig Bewegung behindern die Verdauung ebenfalls. Frauen in den Wechseljahren berichten von einem chronischen Blähbauch, der Hormonungleichgewichte begleiten kann.

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Kann eine Grippe zu einer Herzmuskelentzündung führen?

Desöfteren werden Fälle bekannt, in denen eine Herzmuskelentzündung mit einer Grippe in Verbindung gebracht wird. Bevorzugt trifft es ehrgeizige Sportler oder nicht minder ambitionierte Manager, die sich angesichts eines vermeintlich banalen grippalen Infekts wenig Schonung gegönnt haben.

Medizinische Laien stellen nicht unbedingt einen Zusammenhang zwischen Herz und Grippe her.
Beschäftigt man sich näher mit den Hintergründen einer Herzmuskelentzündung, medizinisch auch als Myokarditis bezeichnet, wird die Interaktion zwischen beiden Erkrankungen schnell deutlich.

Die Myokarditis – Ihre Ursachen

Mit dieser Erkrankung werden akute und chronische entzündliche Prozesse am Herzmuskel beschrieben.

Ganz überwiegend wird die Entzündung durch eine Infektion mit einem Krankheitserreger hervorgerufen. Es kommen neben Viren und Bakterien auch Pilze sowie andere Parasiten als Verursacher in Betracht. Man spricht von einer infektiösen Myokarditis, wenn äußere Erreger an der Entstehung der Erkrankung beteiligt sind. Die wesentlich seltenere, nicht-infektiöse Herzmuskelentzündung wird durch Giftstoffe oder Autoimmunreaktionen des betroffenen Organismus ausgelöst. In beiden Fällen spielt das Immunsystem des Körpers eine entscheidende Rolle. Bei der nicht-infektiösen Form kommt es zu überschießenden Immunreaktionen oder einer chronischen Überlastung der körperlichen Abwehr durch Gifte. Ist das Immunsystem durch eine andere, vorhergehende Erkrankung geschwächt, können Krankheitserreger umso leichter auf das Herz übergreifen. Gerade Grippeviren haben sich dabei als sehr gefährlich für die Gesundheit des Herzmuskels erwiesen.

Herzgesunde Ratschläge des Arztes: Bei Grippe schonen und die Erkrankung gut auskurieren

Ambitionierte, aktive Menschen hören es nicht gern, wenn ihnen angesichts einer Grippe oder eines grippalen Infektes ärztlicherseits Schonung auferlegt wird. Auf Sportler wartet der nächste Wettkampf, viele Menschen halten ihre täglichen Termine und Verpflichtungen für unaufschiebbar und sich selbst für unersetzbar. Wer so denkt, seinen Infekt nur unzureichend auskuriert und dem Körper zu früh körperliche Höchstleistungen abverlangt, findet sich unter ungünstigen Umständen in der kardiologischen Abteilung des nächsten Krankenhauses wieder. Durch die frühzeitige hohe Belastung in einer Situation mit noch im Körper aktiven Viren, gelangen diese vom bisherigen Infektionsort wie zum Beispiel den Luftwegen in die Blutbahn und von dort aus zum Herzen. Das aktuell, noch von der Grippe angegriffene Immunsystem hält sie nicht auf. Das Gebot der Schonung betrifft nicht nur die echte Virusgrippe, sondern auch Erkältungen und grippale Infekte. Sogar ein Magen-Darm-Virus kann bei unglücklichem Verlauf den Herzmuskel befallen.

Herzmuskelentzündung – Dauerfolgen nicht ausgeschlossen

In seltenen Fällen erholt sich das Herz nicht vollständig von der Erkrankung, die Herzmuskelentzündung chronifiziert. Möglich sind eine bleibende Herzschwäche oder eine eingeschränkte Pumpfunktion.

„Wer also sein Herz liebt, schont es bei Grippe!“