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Hausmittel gegen Magenschmerzen

Magenschmerzen können vielfältige Ursachen haben. Dauern sie länger an, ist eine ärztliche Abklärung zwingend erforderlich. Nur so können ernsthafte Erkrankungen ausgeschlossen werden. Bei Bedarf obliegt es dem Arzt, weitergehende diagnostische und therapeutische Maßnahmen einzuleiten. Sind die Magenschmerzen harmloser Natur, verschwinden sie oftmals innerhalb von wenigen Tagen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Personen, die unter Magenschmerzen leiden, die keine organische Ursache haben, sondern in erster Linie stressbedingt oder auf eine ungesunde Lebensweise zurückzuführen sind.

Kräutertee gegen Magenschmerzen

Es gibt zahlreiche Hausmittel, die dazu geeignet sind, eine schnelle Linderung herbeizuführen. Kräutertees spielen in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle. Dies gilt unabhängig davon, ob sie Koriander, Kamille, Kümmel, Fenchel, Basilikum, Ingwer, Anis, Melisse oder eine Kombination aus verschiedenen Kräutern enthalten. Jede Person hat die Möglichkeit, sich für einen Kräutertee zu entscheiden oder eine Kräutertee-Mischung zusammenzustellen, die ihrem Geschmack am ehesten entspricht. Kräutertees zu medizischen Zwecken sollten Sie nur in Apotheken kaufen.

Wärme und andere Hausmittel gegen Magenschmerzen

In vielen Fällen hat es sich bewährt, eine Wärmflasche oder einen Essigwickel auf den Bauch zu legen. Um einen Essigwickel zu bereiten, genügt es, etwas Essig in eine Schüssel heißes Wasser zu geben und ein Handtuch einzutauchen. Anschließend wird dieses Handtuch auf den Bauch gelegt.

Artischockensaft oder Sanddorn aus der Apotheke sind ebenfalls sehr gut geeignet, um eine kurzfristige Linderung bei Magenschmerzen herbeizuführen.
Heilerde ist seit einiger Zeit in aller Munde. Sie ist ein hervorragendes Hausmittel, um Giftstoffe an sich zu binden.

Ernährung bei Magenschmerzen

Wer unter Magenschmerzen leidet, sollte auf Kaffee, Alkohol oder Süßspeisen verzichten. Außerdem empfiehlt es sich, den Speiseplan kurz-, mittel- oder langfristig umzustellen. Nicht zuletzt ist es ratsam, sich beim Essen Zeit zu lassen und nicht nur im Vorübergehen zu essen und alles in sich hinein zu schlingen.

Bereitet der Magen Probleme, sind Kartoffeln, Nudeln und Brot besonders gut geeignet und sollten auf keinem Speiseplan fehlen. Das Gleiche gilt für Vollwertkost und Obst oder Gemüse. Sind die Beschwerden auf eine Übersäuerung des Magens zurückzuführen, kommt einer ballaststoffreichen und basischen Ernährung eine besondere Bedeutung zu.

Weitere bewährte Hausmittel sind Bitterstoffe, wie sie in Kräutern oder Salaten enthalten sind. Hierbei wäre in erster Linie an Chicorée oder Löwenzahn zu denken. Außerdem kann es sich positiv auswirken, regelmäßig eine Portion Haferflocken zu sich zu nehmen. Haferflocken sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen.

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