Archiv für den Monat: November 2014

blaehungen

Blähbauch nach dem Essen – woran kann das liegen?

Den meisten Menschen ist das Thema eher unangenehm: Der Blähbauch nach dem Essen ist ein lästiges und unbeliebtes Symptom. Zu unangenehm ist die Vorstellung, dass die geräuschvolle Luft im Bauch von anderen Menschen bemerkt werden könnte. Dabei plagen sich viele Menschen gelegentlich mit Flatulenz (Blähungen) und Meteorismus (Blähbauch). Wenn der Blähbauch regelmäßig nach den Mahlzeiten auftritt, ist eine Ursachenerforschung beim Arzt anzuraten. Dies ist meist nicht ganz einfach, denn für den aufgeriebenen Bauch können viele Faktoren ursächlich sein. Das Symptom Blähbauch ist zunächst unspezifisch.

Chronische Verstopfung

Eine einfache Erklärung für den aufgeblähten Bauch sind Verstopfungen im Darmbereich.
Wird dann erneut Nahrung aufgenommen, ohne dass sich der Darm entleeren konnte, können Blähungen die Folge sein.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Im Bereich der Nahrungsmittelunverträglichkeiten gibt es einige typische Vertreter, die Blähungen hervorrufen können. Dazu zählen zum Beispiel die Fruktoseintoleranz, bei der der Organismus Fruchtzucker nicht optimal verdauen kann. Hierher gehören aber auch die Milchzuckerintoleranz und die Zöliakie. Alle Nahrungsmittelunverträglichkeiten können mittelschwere bis schwere Symptome hervorrufen, die neben dem Blähbauch auch noch andere Bereiche betreffen. Schmerzen, Durchfall und bei Zöliakie auch Gewichtsverluste sowie Entwicklungsstörungen bei Kindern seien beispielhaft genannt. Während es bei Fruktose und Milchzucker noch relativ einfach erscheint, den Zusammenhang zwischen Beschwerden und Nahrungsaufnahme persönlich herzustellen, ist dies bei der Glutenunverträglichkeit, der Zöliakie nicht immer so einfach. Zu verbreitet ist Gluten – ein Klebeeiweiß in vielen Getreidesorten – als dass man sich seiner Aufnahme beim Essen immer bewusst ist. Entsprechende Tests bringen Klarheit.

Galle, Leber und Darm

Bei einem chronisch geblähten Bauch nach dem Essen wird man auch die Bereiche Leber und Galle untersuchen. Funktionsstörungen in diesem Bereich, wie etwa Gallensteine, die Gallengänge verlegen, können zu einem Blähbauch führen. Meist treten dann aber weitere Symptome hinzu wie Völlegefühl, ausstrahlende Schmerzen bis hin zu Gallenkoliken. Lebererkrankungen verlaufen zunächst schmerzlos. Blähungen können solche, oft schwere Erkrankungen vor allem anfänglich begleiten.

Reizdarmsyndrom

Beim Reizdarmsyndrom wechseln sich meist periodisch Verstopfung und Durchfall ab, es kann zu Schmerzen und zu einem chronischen Blähbauch kommen. Die Ursachen dieses Krankheitsbildes sind noch nicht geklärt, in Verdacht steht unter anderem eine veränderte Darmbakterienstruktur. Die Untersuchungen und die Behandlung des Reizdarms sind langwierig.

Stress, Bewegungsmangel und Hormone

Der Darm ist nicht zuletzt ein empfindsames Organ. Wer zu schnell isst, schluckt oft Luft. Diese kann sich in Blähungen festsetzen. Zuviel Hektik und zu wenig Bewegung behindern die Verdauung ebenfalls. Frauen in den Wechseljahren berichten von einem chronischen Blähbauch, der Hormonungleichgewichte begleiten kann.

herzmuskelentzuendung

Kann eine Grippe zu einer Herzmuskelentzündung führen?

Desöfteren werden Fälle bekannt, in denen eine Herzmuskelentzündung mit einer Grippe in Verbindung gebracht wird. Bevorzugt trifft es ehrgeizige Sportler oder nicht minder ambitionierte Manager, die sich angesichts eines vermeintlich banalen grippalen Infekts wenig Schonung gegönnt haben.

Medizinische Laien stellen nicht unbedingt einen Zusammenhang zwischen Herz und Grippe her.
Beschäftigt man sich näher mit den Hintergründen einer Herzmuskelentzündung, medizinisch auch als Myokarditis bezeichnet, wird die Interaktion zwischen beiden Erkrankungen schnell deutlich.

Die Myokarditis – Ihre Ursachen

Mit dieser Erkrankung werden akute und chronische entzündliche Prozesse am Herzmuskel beschrieben.

Ganz überwiegend wird die Entzündung durch eine Infektion mit einem Krankheitserreger hervorgerufen. Es kommen neben Viren und Bakterien auch Pilze sowie andere Parasiten als Verursacher in Betracht. Man spricht von einer infektiösen Myokarditis, wenn äußere Erreger an der Entstehung der Erkrankung beteiligt sind. Die wesentlich seltenere, nicht-infektiöse Herzmuskelentzündung wird durch Giftstoffe oder Autoimmunreaktionen des betroffenen Organismus ausgelöst. In beiden Fällen spielt das Immunsystem des Körpers eine entscheidende Rolle. Bei der nicht-infektiösen Form kommt es zu überschießenden Immunreaktionen oder einer chronischen Überlastung der körperlichen Abwehr durch Gifte. Ist das Immunsystem durch eine andere, vorhergehende Erkrankung geschwächt, können Krankheitserreger umso leichter auf das Herz übergreifen. Gerade Grippeviren haben sich dabei als sehr gefährlich für die Gesundheit des Herzmuskels erwiesen.

Herzgesunde Ratschläge des Arztes: Bei Grippe schonen und die Erkrankung gut auskurieren

Ambitionierte, aktive Menschen hören es nicht gern, wenn ihnen angesichts einer Grippe oder eines grippalen Infektes ärztlicherseits Schonung auferlegt wird. Auf Sportler wartet der nächste Wettkampf, viele Menschen halten ihre täglichen Termine und Verpflichtungen für unaufschiebbar und sich selbst für unersetzbar. Wer so denkt, seinen Infekt nur unzureichend auskuriert und dem Körper zu früh körperliche Höchstleistungen abverlangt, findet sich unter ungünstigen Umständen in der kardiologischen Abteilung des nächsten Krankenhauses wieder. Durch die frühzeitige hohe Belastung in einer Situation mit noch im Körper aktiven Viren, gelangen diese vom bisherigen Infektionsort wie zum Beispiel den Luftwegen in die Blutbahn und von dort aus zum Herzen. Das aktuell, noch von der Grippe angegriffene Immunsystem hält sie nicht auf. Das Gebot der Schonung betrifft nicht nur die echte Virusgrippe, sondern auch Erkältungen und grippale Infekte. Sogar ein Magen-Darm-Virus kann bei unglücklichem Verlauf den Herzmuskel befallen.

Herzmuskelentzündung – Dauerfolgen nicht ausgeschlossen

In seltenen Fällen erholt sich das Herz nicht vollständig von der Erkrankung, die Herzmuskelentzündung chronifiziert. Möglich sind eine bleibende Herzschwäche oder eine eingeschränkte Pumpfunktion.

„Wer also sein Herz liebt, schont es bei Grippe!“

durchfall

Welche schnelle Hilfe gibt es bei Durchfall?

Durchfall kann wenige Stunden oder mehrere Tage andauern. Er wird von den meisten Personen als äußerst unangenehm empfunden und kann mit Bauchschmerzen, Bauchkrämpfen und Appetitlosigkeit einher gehen. Die Ursachen sind sehr vielfältig und sollten unbedingt abgeklärt werden. In jedem Falle stellt der Durchfall eine Abwehrmaßnahme des Körpers dar, mit der Schadstoffe, Gifte und Bakterien ausgeschieden werden. Durch geeignete Hausmittel, naturheilkundliche und/oder schulmedizinische Maßnahmen ist eine schnelle und wirksame Hilfe gegen Durchfall möglich.

Schnelle Hilfe durch Hausmittel

Durchfall führt zu einem starken Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust im menschlichen Körper. Aus diesem Grunde ist es sehr wichtig, die essentiellen Nährstoffe in einem ausreichenden Maße zu ersetzen. Schwarztee, Melissentee, Hagebuttentee, stilles Wasser und ungesüßte Fruchtees sind als Getränke besonders gut geeignet. Koffeinhaltige Getränke sollten zumindest so lange gemieden werden, wie der Durchfall andauert. Das Gleiche trifft auf Diätmittel oder ungewohnte Nahrungsmittel zu. Genauso wichtig wie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist die Wahl der richtigen Lebensmittel. Ein fein geriebener Apfel, Bananen, Reisschleim oder eine Möhrensuppe haben sich in vielen Fällen als wirksam erwiesen. Diese Lebensmittel enthalten Ballaststoffe, die im Darm aufquellen und den Natriumspeicher mit Kochsalz füllen können. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um den Durchfall schnell und wirksam zu stoppen.

Schnelle Hilfe aus der Drogerie und der Apotheke

Heilerde, Kohletabletten, Tonerde und natürliche Hefe saugen Bakteriengifte auf. Dadurch kann eine kurzfristige Linderung und eine deutliche Verbesserung des Allgemeinbefindens erreicht werden. Flohsamen sind ebenfalls sehr gut geeignet. Sie enthalten Quellstoffe, die die Darmflora schützen können. Besonders empfehlenswert ist ein Shake, der aus Flohsamen und Bentonit, einer Mineralerde, zubereitet wird. Außerdem gibt es spezielle Arzneimittel wie zum Beispiel Immodium, die in keiner Hausapotheke fehlen und auf Reisen mitgeführt werden sollten.

Bei länger andauernden Beschwerden zum Arzt

Dauert der Durchfall länger an und ist keine Besserung in Sicht, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Erwachsene sollten nicht länger als 5 Tage und Kinder nicht länger als 3 Tage warten. Neben harmloseren Ursachen gibt es auch ernsthafte Ursachen für einen Durchfall, die unter Umständen lebensgefährlich sein können. Parasiten oder gefährliche Krankheitserreger können sich im Darm einnisten und lang anhaltende Beschwerden verursachen. Dem Arzt obliegt es, geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

wundheilung

Spielt bei der Wundheilung die Ernährung eine wichtige Rolle?

Für die Wundheilung spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Die richtige Ernährung gehört in jedem Falle dazu. Fehlen wichtige Nährstoffe, kann die Wundheilung verzögert werden. Außerdem ist es sehr wichtig, für eine ausreichende Kalorienzufuhr zu sorgen. Aus diesem Grunde haben Personen, die stark unterernährt sind, oftmals erhebliche Probleme bei der Wundheilung. Wichtige Bausteine einer gesunden Ernährung sind Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Darüber hinaus sollte für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und die Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen Sorge getragen werden. Dabei wäre vor allem an die Vitamine A, B, C und E sowie an die Mineralstoffe Eisen, Kalzium und Zink zu denken.

Erhöhter Nährstoffbedarf

Während der Wundheilung ist der Bedarf an Eiweiß, Energie, Vitaminen, Spurenelementen und Flüssigkeit erhöht. Diese Nährstoffe gehen im Körper teilweise verloren und werden für den Heilungsprozess benötigt. Eiweiße sind wichtig, um neues Gewebe im Bereich der Wunde zu produzieren. Vitamine, Kohlenhydrate und Fette werden für den Zellaufbau, die Abwehr von freien Radikalen und für die Verhinderung von entzündlichen Prozessen in der Wunde benötigt. Wird viel Flüssigkeit zugeführt, können Abfall- und Schlackenstoffe schneller abtransportiert werden. Dies ist wiederum eine wichtige Voraussetzung, um den Wundheilungsprozess zu beschleunigen.

Vitamine und Mineralstoffe

Die Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen ist für den menschlichen Körper absolut notwendig. Sie kann über die natürliche Ernährung und in Form von zusätzlichen Präparaten erfolgen, die in der Apotheke, in der Drogerie oder in Reformhäusern erhältlich sind. Vitamin C wirkt sich positiv auf das Immunsystem und die Abwehr von Krankheitserregern aus. In den Vitaminen des B-Komplexes sind wichtige Bausteine enthalten, die für den Zellaufbau benötigt werden. Für die Abwehr von freien Radikalen sind die Vitamine A und E besonders gut geeignet. Die Vitamine sollten durch geeignete Mineralstoffe ergänzt werden, wobei insbesondere Zink, Eisen und Kalizum für die Wundheilung bedeutsam sind.

Sollte schon unter normalen Bedingungen für eine ausreichende Vitamin- und Mineralstoffzufuhr Sorge getragen werden, gilt dies für den Prozess der Wundheilung umso mehr.