Archiv für den Monat: September 2014

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Ich habe ständig eine Blasenentzündung – was hilft?

Besonders Frauen kennen das Problem: ständiger Harndrang, Schmerzen beim Wasserlassen, Blut im Urin – Blasenentzündungen sind immer etwas Unangenehmes und sollten schnellstmöglich geheilt werden. Leider kann aber auch der chronische Fall eintreten, bei dem der Patient ständig Blasenentzündung erleidet. Das kann zu einem anhaltenden Problem werden, welches den Alltag erheblich beeinflusst. Um eine wiederkehrende Zystitis zu heilen, bedarf es einer konsequenten Therapie und intensiver Absprachen mit dem Arzt.

Selbstmedikation in Maßen

Das unter Frauen bekannte Wundermittel bei Blasenentzündungen sind Cranberries. Viele Studien legen tatsächlich nahe, dass Cranberry-Präparate und -Säfte die Symptome der Zystitis lindern können. Auch Selbsttherapien durch Ausdampfen sind bei Betroffenen oft sehr beliebt. Diese Selbstmedikation kann in vielen Fällen zu einer Erleichterung der Gesamtsituation und Linderung der Symptomatik führen, muss aber nicht zwangsläufig Heilung bringen. Tatsächlich kann es dem Patienten so erscheinen, als sei die Entzündung vorbei, bis sie sich drei Wochen später wieder bemerkbar macht. Wenn also die typischen Hausmittel nicht mehr greifen, sollte in jedem Fall ein Arzt kontaktiert werden, da es sich dann um eine hartnäckigere Blasenentzündung handelt, die einer härteren Therapie bedarf.

Schlüssel zum Erfolg: Antibiotika

Da die Entzündung durch Bakterien verursacht wird, basiert die vermutlich bewährteste Therapie auf Antibiotika. Die Antibiotika töten die Bakterien vollständig ab und verhindern dadurch die Wiederkehr der Infektion. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: der Umgang mit Antibiotika erfordert eine disziplinierte Mitarbeit des Patienten, da das frühzeitige Abbrechen oder Vergessen der Einnahme fatale Folgen mit sich bringen kann. Antibiotika töten alle Bakterien ab, solange sie über die gesamte vorgeschriebene Zeit eingenommen werden. Auch bei scheinbarer Linderung oder vorzeitiger Heilung darf die Therapie unter gar keinen Umständen ebenfalls vorzeitig abgebrochen werden! Die Linderung bedeutet zwar, dass die Antibiotika greifen, doch meist sind trotzdem noch Bakterien in Umlauf, die mit der Zeit eine Antibiotika-Resistenz entwickeln können. Tritt dieser Fall ein, ist die Zystitis nicht mehr mit den regulären Antibiotika heilbar und der Betroffene bekommt wieder ständig Blasenentzündung.

Keine Antibiotika auf eigene Faust

Für gewöhnlich bleibt nach einer erfolgreichen Therapie kein Rest an Antibiotika übrig, da ein Teil der korrekten Heilung darin besteht, dass die gesamte verschriebene Menge gewissenhaft eingenommen wird. Hat der Patient jedoch den Fehler des frühzeitigen Abbrechens bereits begangen, kann es zu einer erneuten Entzündung kommen. In diesem Fall sollte unter gar keinen Umständen wegen der oben genannten Gründe zu dem Restposten der Antibiotika gegriffen werden, dies würde die Situation erheblich verschlimmern. Der Besuch beim Arzt ist immer empfehlenswert.

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Wie wird man Herpes schnell los?

Einmal damit infiziert, gehört Herpes wohl zu den besonders unangenehmen Alltagsbegleitern. Die sichtbaren und spürbaren Symptome verlangen nach schneller Linderung und nach Möglichkeit Heilung. Ganz so simpel ist dieser Prozess jedoch nicht, da der Herpes-Virus zu den persistierenden Viren gehört, die also das gesamte Leben über im Körper verweilen. Die Symptome können jedoch durch einige mehr oder weniger leicht zugängliche Hausmittel gelindert und sogar vollständig auskuriert werden.

Die gängigen Hausmittel

Jeder Betroffene möchte den Herpes schnell loswerden. Um ein rasches Kurieren zu gewährleisten, können bereits einige kleine Tipps maßgeblichen Effekt auf die Symptomatik haben.
Knoblauch gehört zu den berühmten Allheilmitteln, das besonders bei bakteriellen und viralen Infektionen gern eingesetzt wird. Die antiviralen und -bakteriellen Inhaltsstoffe konnten wissenschaftlich nachgewiesen werden, allerdings ist noch unklar, ob diese auch gegen Herpesviren greifen. Dieses Hausmittel wird jedoch von vielen Betroffenen gerne im Frühstadium genutzt. Sobald sich bereits Bläschen gebildet haben, sollte allerdings von der Knoblauchzehe abgesehen werden, da diese das Bläschen aufplatzen lassen kann.

Kälte ist ebenfalls ein wichtiger Faktor bei der Bekämpfung der Infektion. Die Viren verbreiten sich besonders gut in warmen Umgebungen, daher können Eiswürfel aber auch Alkohol Linderung schaffen. Für den Eiswürfel gilt die selbe Vorsichtsmaßnahme, wie für die Knoblauchzehe. Der Alkohol erfüllt neben der kühlenden auch eine desinfizierende Wirkung. Hierbei sollte in jedem Fall hochprozentiger Alkohol verwendet werden.

Tannin ist ein wirksamer Stoff im Kampf gegen Herpes. Dieser Stoff kann in handelsüblichem schwarzen Tee gefunden werden. Bei der nächsten Tasse schwarzen Tees einfach den Teebeutel zur Seite legen, abkühlen lassen und dann an die betroffene Stelle drücken. Dies verhindert eine großflächige Ausbreitung und lindert den Juckreiz.

Einige exotischere Varianten

Neben den Mitteln, die einfach und günstig im Supermarkt erhältlich sind, existiert auch eine ganze Reihe an eher exotisch anmutenden Hausmitteln, die zum Teil große Heilung versprechen können.
Als erstes soll hier das Öl der Zitronenmelisse behandelt werden, da dieses eine wichtige Rolle spielt. Dieses Öl ist ein nachweislich antiviraler Wirkstoff, dass nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gerade Herpes-Viren von einer Ausbreitung abhält. Wird dieses Öl im Frühstadium aufgetragen, kann so die gesamte Infektion um ein Vielfaches abgedämpft werden.

Ein weiteres wirksames Öl ist das Teebaumöl. Auch dieses wirkt antiviral und kann besonders im Frühstadium Wunder wirken, indem es sogar die Herpesbläschen zurückhält.

Zu guter Letzt bleibt noch das Gel der Aloe Vera Pflanze, das ebenfalls große Erfolge im Kampf gegen Herpes feiert. Beim Kauf des Gels gilt: je stärker die Aloe-Konzentration, umso besser.

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Wie kann man Ekzeme behandeln?

Ekzeme gehören zu der häufigsten Hauterkrankungen und ziehen meist unangenehme Folgen nach sich. Neben Rötungen, Bläschenbildungen, Trockenheit und Rissigkeit der Haut ist vor allem auch der Juckreiz ein leidiges Thema für Betroffene. Da die Krankheit mit ihrem Hauptvertreter Neurodermitis so weit verbreitet ist, gibt es glücklicher Weise viele Methoden und Möglichkeiten, um Ekzeme behandeln zu können.

Exogene und endogene Ekzeme

Der Ausbruch von Ekzemen kann vielerlei Ursachen haben. Der wichtigste Unterschied besteht zwischen den von außen hervorgerufenen (exogenen) und von innen verursachten (endogenen) Ekzemen. Je nach Auslöser variiert auch die Behandlung. Exogene Ekzeme entstehen über Hautkontakt mit Chemikalien, Metallen oder Lebensmitteln. Endogene Ekzeme basieren auf einer genetischen Veranlagung, die direkt am Stammbaum nachzuverfolgen ist. Im Falle von akuten Ekzemen, die ohne Trockenheit und Hautverdickungen auftreten, reicht meist eine gesteigerte Hautpflege, die sich speziell auf die betroffenen Regionen konzentriert. Für den chronischen Fall können auch noch radikalere Maßnahmen in Betracht gezogen werden.

Ursachen feststellen und Ekzeme behandeln

Bei Kontaktekzemen kann es viele mögliche Auslöser geben. Zur erfolgreichen Behandlung ist eine sorgfältige Beobachtung der Haut unabdingbar. Mögliche Ursachen können Haarfärbemittel, Shampoos, Duschgels, Kosmetika, Cremes, metallische Schmuckgegenstände und Uhren, Strümpfe und Strumpfhosen sowie Deos sein. Des Weiteren zählen auch Chemikalien in Putzmitteln zu häufigen Auslösern für Kontaktekzeme. Sollte sich ein Verdacht herausstellen, besteht der erste Schritt darin, die möglichen Auslöser zu meiden und den Verlauf zu dokumentieren.
Sowohl zur Behandlung exogener als auch endogener Ekzeme ist eine sorgfältige Hautpflege das A und O einer erfolgreichen Therapie. Salben und Ölbäder ohne Wirkstoffe sowie Schüttelmixturen und Öl-in-Wasser-Emulsionen sind in jedem Fall ein unerlässlicher Bestandteil der Behandlung. Für akute Ekzeme eignen sich fettfeuchte Verbände, die sich leicht selbst herstellen lassen: auf die betroffene Stelle wird eine wirkstofffreie Fettcreme aufgetragen. Darüber wird ein in Wasser getauchter Verband gelegt. Zur Protektion wird die Konstruktion zum Schluss von einem trockenen Verband umhüllt.

Auch harnstoff-haltige Pflegemittel können in vielen Fällen Wunder wirken, da der Harnstoff den Juckreiz lindert und die Haut beruhigt.

Wenn nichts hilft

In einigen Fällen können die oben beschriebenen Methoden zwar kurzzeitige Linderung schaffen, jedoch die Ekzeme nicht vollständig zurückhalten. Hier sollte nach Möglichkeit ein Dermatologe aufgesucht werden, um den weiteren Verlauf der Behandlung zu besprechen. In einigen Fällen kann eine Cortisontherapie sinnvoll sein, eventuell in Kombination mit Zinktabletten.

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Welche Abführmittel sind für Kinder zu empfehlen?

Verstopfungen bei Kindern bleiben oft über eine längere Zeit unbemerkt, können aber bei genauer Beobachtung des Stuhlverhaltens recht gut detekiert werden. Wenn das Kind seltener als drei Mal pro Woche Stuhlgang hat, ist von einem abnormalen Verhalten auszugehen. Klagt das Kind dazu noch über Schmerzen beim Stuhlgang und findet sich eventuell sogar Blut im Stuhl, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Verstopfung. In diesem Fall sollte jedoch nicht ohne Weiteres zu den Methoden der Erwachsenen gegriffen werden. schonende Abführmittel für Kinder sind hierbei die bessere Wahl.

Ursachen für die Verstopfung herausfinden

Probleme beim Stuhlgang können häufig auftreten, und es muss sich nicht zwangsläufig um eine Verstopfung handeln. Sollten das Kind schmerz- und der Stuhl blutfrei bleiben, kann es sich um eine kurzzeitige, harmlose Verstopfung handeln, die keiner Therapie-Maßnahmen bedarf. Im anderen Fall sollten zunächst die Ursachen abgeklärt werden, bevor mit einer Therapie begonnen wird. Meist ist die Verstopfung auf ein unausgewogenes Essverhalten zurückzuführen; allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass das Kind von vornherein Schmerzen beim Stuhlgang hat und daher die Toilette meidet. Ein Besuch beim Arzt kann hier viel Zeit und Mühe ersparen.

Hausmittel zur Linderung und Behebung

Handelt es sich tatsächlich um eine einfache Verstopfung, können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Chemische Abführmittel sollten jedoch die letzte Alternative bilden, und auch dann sollte zu besonders milden Präparaten gegriffen werden.

Die wichtigste Maßnahme bei Verstopfungen für Menschen aller Altersklassen ist eine Ernährungsumstellung. Ein hoher Anteil an Ballaststoffen sowie die Aufnahme von Probiotika in Form von Naturjoghurt u.Ä. fördern die Darmflora und können über mehrere Tage hinweg den Stuhlgang nach und nach normalisieren. Auch die Aufnahme von Floh- oder Leinsamen kann innerhalb von zwölf bis vierundzwanzig Stunden die Verstopfung lösen, da diese Lebensmittel Wasser aufnehmen und dadurch das Volumen des Stuhlinhalts vermehren. Allerdings kann es dabei auch zu einem Völlegefühl sowie zur Flatulenz kommen. Zuckeralkohole wie beispielsweise Mannitol oder Sorbitol sind schnell wirkende Abführmittel, die allerdings Bauchschmerzen verursachen können. Als eine Art Wundermittel wird Sauerkraut angepriesen; zusammen mit Birnen- oder Pflaumensaft lassen sich tatsächlich deutliche Besserungen erkennen.

Letzter Ausweg – Einlauf und Abführmittel

Sollten die üblichen Hausmittel nicht greifen, müssen härtere Methoden angewendet werden. Ein warmer Einlauf aus der Apotheke wirkt inneralb von Minuten und schmerzt nicht. Wenn alles nichts hilft, kann in der Apotheke nach chemischen Abführmitteln für Kinder gefragt werden. Solche Präparate werden heute von vielen verschiedenen Herstellern angeboten, sollten aber wegen der chemischen Grundlage nur mit Vorsicht genossen werden.

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Hilft Teebaumöl gegen Herpes?

Teebaumöl – die Wunderwaffe gegen Herpes & Co.

Teebaumöl wirkt als natürliches Antibiotikum entzündungshemmend und wundheilend. Im Kampf gegen Bakterien und Hautpilze ist es ein unschlagbares Allheilmittel. Teebaumöl: Herpes ist eine hartnäckige Virusentzündung. Hier gilt Teebaumöl als Geheimtipp. Doch es gibt bei der Anwendung einige Regeln zu beachten, damit nicht mehr Schaden als Nutzen verursacht wird.

Wie wird Teebaumöl gewonnen?

Teebaumöl wird aus den Blättern des australischen Teebaums (Melaleuca alternifolia) gewonnen. Dieser Baum aus der Gattung der Myrthengewächse gedeiht vorwiegend in den sumpigen Küstenregionen Australiens, wird bis zu acht Meter hoch und wurde bereits von den australischen Ureinwohnern (Aborigines) als Heilpflanze geschätzt. Sie verwendeten das per Dampfdestillation gewonnen Öl bei Hautinfektionen, offenen Wunden, Hautpilzerkrankungen und zur Abwehr von Hautparasiten.

Im zweiten Weltkrieg gehörte eine Fläschchen mit Teebaumöl zur Grundausrüstung australischer Soldaten. Mit dem Siegeszug des synthetischen Wirkstoffs Penicillin verlor Teebaumöl als Antibiotikum seine Bedeutung und wird erst jetzt wieder entdeckt. Wogegen hilft Teebaumöl: Herpes, Fußpilz, Ekzeme, Akne, Kopfschuppen und viele weitere Hauterkrankungen. Als Duftöl ist Teebaumöl nicht geeignet. Der Geruch ist dumpf, muffig und wird als unangenehm empfunden.

Die Inhaltsstoffe des Teebaumöls

Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Terpinen-4-ol sowie 1,8-Cineol. Letztgenannter Wirkstoff ist in hoher Konzentration zellschädigend und hautreizend. Innerlich darf Teebaumöl nicht angewendet werden, da es zu schweren Magen-Darm-Reizungen kommen kann. Bei der Anwendung von Teebaumöl Herpes ist auf das richtige Mischungsverhältnis zu achten. Ein hochwertiges Teebaumöl erfüllt folgende Qualitätsmerkmale:

– mindestens 35 Prozent Terpinen-4-ol
– maximal 5 Prozent 1,8-Cineol: max. 5%

Teebaumöl bei Herpes anwenden

Das reine Öl ist vorwiegend klar bis leicht gelblich und eher dünnflüssig. Es muss deshalb sparsam verwendet werden und darf nicht abgeleckt werden. Ab besten nutzen Sie ein Wattestäbchen, um einen Tropfen Teebaumöl auf das Herpesbläschen zu tupfen. Eine Salbe auf Zinkoxidbasis deckt die kleine Wunde besser ab und fördert zusätzlich die Heilung.