Archiv für den Monat: August 2014

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Helfen Nelken gegen Zahnschmerzen?

Die Frage, ob Nelken gegen Zahnschmerzen helfen, kann positiv beantwortet werden. Jedoch nur kurzzeitig. Mit Nelken oder Nelkenöl lässt sich die Ursache nicht beheben. Falsch angewendet, können Nelken gegen Zahnschmerzen die Beschwerden sogar verschlimmern.

Welche Nelkenarten helfen gegen Zahnschmerzen?

Gemeint sind die Blüten der Gewürznelke, die jeder aus der Weihnachtsbäckerei kennt. Die Gewürznelke (Syzygium aromaticum) ist eine immergrüne Baumart aus der Gattung der Myrthengewächse. Angebaut wird der Gewürznelken-Baum hauptsächlich in Indonesien. Die hellgelben bis weißen Blüten besitzen einen roten Blütenkelch, aus dem die Gewürznelken gewonnen werden. Die Blütenknospen werden getrocknet, verändern dadurch ihre Farbe in ein dunkles Zimtbraun und ähneln kleinen Nägeln mit stacheligen Köpfen. Gewürznelken riechen aromatisch und haben einen süßlich-scharfen Geschmack, der auf der Zunge brennt.

Warum helfen Gewürznelken gegen Zahnschmerzen?

Die getrockneten Blütenknospen, die Gewürznelken, enthalten reichlich ätherisches Öl, das zu 70 bis 85 Prozent aus Eugenol besteht. In Piment befinden sich sogar bis zu 90 Prozent dieses Aromats. Eugenol wirkt aufgrund seiner antibakteriellen und antifungalen Eigenschaften schmerzstillend und entzündungshemmend. In der Zahnmedizin wird Nelkenöl deshalb in geringer Konzentration Füllstoffen und Abdruckmasse beigemischt. Der Wirkstoff Eugenol gehört zu den Zellgiften, das heißt: In hochkonzentrierter Form und in größeren Mengen kann es die Erbinformationen beeinflussen.

Anwendung: Wie wirken Nelken gegen Zahnschmerzen?

Wenn kein medizinisch wirksames Nelkenöl zum Einreiben vorhanden ist, kann bei akuten Zahnschmerzen kurzfristig auf Gewürznelken zurückgegriffen werden. Fast jeder besitzt das Gewürz im Gewürzregal. Bei einem kariösen Zahn entstehen die Schmerzen durch freiliegende Wurzelkanäle. Die Pulpa wird durch Kälte, Wärme und Fremdstoffe gereizt und kann sich entzünden. Meist ist das Loch im Zahn bereits so groß, dass man es mit der Zunge oder mit dem Finger fühlen kann. Eine Gewürznelke wird auf den schmerzenden Zahn gelegt und kräftig daraufgebissen. Das austretende Öl betäubt die Nervenenden und wirkt sofort schmerzstillend.

Wann helfen Nelken gegen Zahnschmerzen nicht?

Liegt bereits eine Zahnwurzelentzündung mit starken Schmerzen vor, dann erreichen die Wirkstoffe den Entzündungsherd nicht und die erwünschte schmerzstillende Wirkung tritt nicht ein. Gewürznelken beseitigen auch keine Karies, denn der zerstörte Zahnschmelz kann nicht nachwachsen. Das defekte und von Bakterien zerfressene Zahngewebe muss vom Zahnarzt beseitigt, ausgeräumt und mit geeigneten Füllmaterialien neu verfüllt werden. Bei Parodontitis kann Nelkenöl unterstützend, oberflächlich und sparsam angewendet werden. Nelkenöl reizt die Schleimhäute.

Gegenanzeigen bei der Anwendung von Nelkenöl

Das austretende Öl der Gewürznelken reizt das Zahnfleisch und kann, im Übermaß angewendet, das Gewebe zerstören. Durch die schmerzstillende und betäubende Wirkung kommen die Schäden erst später zum Tragen. Deshalb dürfen Sie niemals gleichzeitig Schmerzmittel einnehmen, wenn Sie Nelken gegen Zahnschmerzen verwenden. Für Schwangere sind Nelken und Nelkenöl nicht geeignet, weil der Wirkstoff Eugenol (innerlich angewendet) Wehen auslösen und eine Fehlgeburt verursachen kann.

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Was hilft bei trockener Kopfhaut?

Trockene Kopfhaut hat verschiedene Ursachen: übermäßiges Haarewaschen, ungeeignete Shampoos, zu heißes Fönen, starkes Schwitzen, die falsche Kopfbedeckung oder sogar erbliche Veranlagung. Auch Sonne, Staub, Meerwasser oder Chlorwasser können trockene Kopfhaut begünstigen. Manchmal sind auch Parasiten (Kopfläuse, Milben) oder eine Pilzerkrankung Schuld an trockener Kopfhaut mit Ekzembildung und Juckreiz.

Was hilft bei trockener Kopfhaut?

Wenn Ursachen wie Pilze oder Parasiten ausgeschlossen sind, hilft manchmal, einfach ein anderes Shampoo auszuprobieren und die Haare nur alle drei Tage zu waschen, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. PH-neutrale, milde Shampoos schonen die empfindliche Kopfhaut und schützen vor Austrocknung. Die sehr dünne Kopfhaut ist mit Talg- und Schweißdrüsen durchsetzt und beherbergt die Haarfollikel. Wenn die Tagldrüsen zu wenig Fett produzieren oder das schützende Fett durch zu häufiges Waschen abgespült wird, dann entsteht trockene Kopfhaut, die zudem empfindlich für Mikroentzündungen ist. Außerdem erneuern sich die Zellen gesunder Kopfhaut etwa alle 30 Tage. Die abgestorbenen Zellen werden unbemerkt beim Haarewaschen entfernt. Ist der natürliche Säureschutzmantel der Haut gestört, dann können sich zusätzlich zur trockenen Kopfhaut Schuppen bilden. Welche Hausmittel gibt es, was hilft bei trockener Kopfhaut wirklich?

Der richtige Pflegerhythmus und das richtige Shampoo

Tägliches Waschen der Haare bringt den Feuchtigkeitshaushalt ins Ungleichgewicht und zerstört den natürlichen Säureschutzmantel der Kopfhaut. Wenn Sie unter trockener, juckender Kopfhaut leiden, dann waschen Sie Ihre Haare maximal dreimal pro Woche mit lauwarmem Wasser und einem milden Shampoo ohne chemische Zusätze. Das Wasser darf nicht zu heiß sein und beim shampoonieren darf das Haarwaschmittel nicht in die Kopfhaut einmassiert werden. Vermeiden Sie außerdem übermäßiges Fönen sowie alkoholhaltiges Haarwasser, weil dieses der Kopfhaut zusätzlich Feuchtigkeit entzieht. Am besten lassen Sie die Frisur an der Luft trocknen. Ölpackungen und Kurpacken, die über Nacht einwirken, haben sich bei der Pflege trockener Kopfhaut bewährt. Am nächsten Tag müssen die Zusätze gründlich mit klarem Wasser ausgespült werden.

Teebaumöl und Kamillenextrakte wirken zwar entzündungshemmend, sollten jedoch sparsam verwendet werden, weil diese Substanzen die Kopfhaut zusätzlich austrocknen. Bei der Zubereitung einer feuchtigkeitspendenden Kurpackung, können Sie auf folgende Hausmittel zurückgreifen:

  • Olivenöl (ein Teelöffel)
  • Rosmarinextrakt (einige Tropfen)
  • Glyzerin (ein Teelöffel)
  • Frisches, schaumig gerührtes Eigelb von zwei Eiern

Glyzerin erhalten Sie in der Apotheke. Rühren Sie die Zutaten zu einer cremigen Masse und massieren Sie die Kurpackung in die Kopfhaut ein. Über Nacht einwirken lassen und am nächsten Tag ausspülen. Ein um den Kopf gewickeltes Handtuch verhindert eine Verschmutzung der Bettwäsche. Auch eine Duschhaube hilft. Großmutters Tipp, Mayonnaise zu verwenden, empfehlen wir nicht. Eine Spülung mit Bier verleihen Haar und Kopfhaut jedoch einen zusätzlichen Frischekick.

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Welche Sonnencreme soll man bei einer Allergie nutzen?

Eine Sonnenallergie und einen Sonnencreme Allergie sind zwei verschiedene Erkrankungen. Es kommt leider häufig vor, dass vor allem Kinder gegen die Inhaltsstoffe herkömmlicher Sonnencremes allergisch reagieren. Die Haut rötet sich an den eingecremten Stellen, es bilden sich Pusteln und Bläschen, schlimmstenfalls kommt es zu Schwellungen und einer toxisch-allergischen Reaktion. Bei sehr hohen Temperaturen möchte niemand im Sommer hochgeschlossen herumlaufen. Für Kinder wäre es eine Strafe, wenn sie nicht baden oder im Freien herumtollen dürften. Doch was tun bei einer Allergie?

Lichtallergie oder Allergie gegen Sonnencreme?

Hinter einer Sonnenallergie (auch Lichtallergie) können sich verschiedene Auslöser verbergen, auch die Bezeichnungen sind unterschiedlich. Eine echte Lichtallergie geht meist mit starkem Juckreiz, Quaddelbildung und Pusteln auf der Haut einher, die beim Abheilen Narben hinterlassen können.

  • Photoallergische Kontaktekzeme (bestimmte Pflanzensäfte, zum Beispiel Bärenklau)
  • Urticaria solaris (schlimmste Form, die Betroffenen können sich nur nachts im Freien aufhalten)
  • Polymorphe Lichtdermatose (tritt meist im Frühjahr auf, Ursachen unbekannt)
  • Mallorca-Akne (juckende Knötchen im Bereich der Körperhaare, Follikel-Reaktion)
  • Lichtdermatosen (Quaddeln und Knötchen im oberen Brustbereich, an den Oberarmen und im Gesicht)
  • Buchweizenkrankheit (Lebensmittelunverträglichkeit mit phototoxischer Reaktion)
  • Porphyrie (seltene Stoffwechselerkrankung bei der die Bildung des roten Blutfarbstoffs gestört ist)

Klären Sie unklare Symptome bitte unbedingt mit einem Hautarzt ab. Sind die oben angeführten Erkrankungen ausgeschlossen und tritt trotzdem eine Überempfindlichkeit auf, dann kann es sich um eine Sonnencreme Allergie handeln. Bei zu langem Aufenthalt im der prallen Sonne kann jedoch auch ein Sonnenbrand die Ursache sein.

Gerötete Haut ist nicht immer ein Sonnenbrand

Gerötete Haut trotz Sonnenschutz und nur kurzem Aufenthalt im Freien kann auf eine Allergie gegen die Inhaltsstoffe der Sonnencreme hindeuten. Ist es bereits zu einer allergischen Reaktion nach dem Benutzen der im Handel erhältlichen Produkte gekommen, dann hilft nur der Gang zum Hautarzt, der die Ursachen mit einem Allergietest herausfinden und Gegenmaßnahmen ergreifen muss. Die Entzündungen oder Schwellungen müssen erst abheilen. Oft reagiert empfindliche Haut auf chemische Sonnenschutzfilter in Cremes, Lotionen und Öl, selbst wenn diese auf der Packung als besonders hautverträglich gepriesen werden. Keine Sorge, spezielle Sonnenschutzmittel auch für Kinder, die bei einer Sonnencreme Allergie gegen die UV-Strahlung schützen, sind in der Apotheke erhältlich.

Mineralische Sonnencremes schützen besser

Mineralische Sonnencremes haben sich bei Unverträglichkeiten und einer latenten Sonnencreme Allergie als die bessere Alternative herausgestellt. Diese physikalischen Sonnencremes nutzen die mineralischen Sonnenfilter Titandioxid und Zinkoxid. Der Nachteil mineralischer Sonnencremes ist, dass sie sich recht schwer verteilen lassen und einen „Weißeffekt“ besitzen. Der Vorteil: Allergische Reaktionen werden von vornherein vermieden.

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Wie kann man mit homöopathischen Mitteln den Cholesterinspiegel senken?

Erhöhte Cholesterinwerte wirksam homöopathisch senken
Zu hohe Cholesterinwerte (Hyperlipidämie) sind ebenso wie Bluthochdruck ein schleichendes Übel und zählen zu den Zivilisationskrankheiten, die durch ungesunde Ernährung,  Genussmittelmissbrauch und Bewegungsmangel begünstigt werden. Inzwischen hat etwa jeder dritte Deutsche zu viel Cholesterin im Blut. Dieser anfänglich völlig beschwerdefreie Zustand kann unbehandelt zu allgemeinen gesundheitlichen Problemen und Gefäßveränderungen bis hin zu schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Es gibt viele Möglichkeiten, den Cholesterinspiegel im Körper auf ein gesundes Maß zu bringen, auch mit Homöopathie.

Cholesterin senken – doch was genau ist dieses Cholesterin?
Als Cholesterin (auch Cholesterol) wird ein im Blut enthaltenes Fett bezeichnet, dass der menschliche Körper in Leber und Darm selbst produziert und zusätzlich über tierische Nahrungsmittel aufnimmt. Cholesterin ist lebensnotwendig für den menschlichen Körper, denn es versorgt und stützt die Zellwände, dient als Ausgangssubstanz für Hormone, hilft bei der Produktion von Gallensäure und reguliert den Vitamin-D-Bedarf. Zu viel Cholesterin macht jedoch krank. Pflanzliche Lebensmittel enthalten kein Cholesterin. Jeder kennt die Bezeichnung „gute“ und „schlechte“ Fette beziehungsweise „ungesättigte“ und „gesättigte“ Fettsäuren.

Bei übermäßigem fett- und zuckerreichen Essen wird zuviel Cholesterin aufgenommen, das der Körper nicht schnell genug abbauen kann. Der Fettstoffhaushalt gerät aus dem Gleichgewicht, der Cholesterinwert wird zu hoch. Die fetthaltige Substanz lagert sich in den Blutgefäßen ab und verklebt die Gefäßwände. Dadurch kann es zu Arteriosklerose (Gefäßverengung) kommen. Die gesundheitlichen Auswirkungen dürften jedem bekannt sein.

Bei erhöhten Werten lautet die Devise: Cholesterin senken, um den Cholesterinwert wieder ins Gleichgewicht zu bringen. HDL-Cholesterin (Lipoproteine in hoher Dichte) gilt hierbei als nützlich, LDL-Cholesterin (Lipoproteine in niedriger Dichte) als schädlich. Der HDL-Wert sollte überwiegen.

Cholesterin senken – Wirkstoffe aus der Homöopathie helfen
Der Normalwert an HDL-Cholesterin bei einem ausgewachsenen Mann sollte 1,3 Millimol pro Liter betragen. Der genaue Cholesterinwert lässt sich nur durch eine Blutanalyse bestimmen. Wie die einzelnen Werte miteinander agieren, ist für Laien nur sehr schwer nachzuvollziehen. Ab 2,5 Gramm pro Liter Gesamt-Cholesterin (HDL und LDL) ist eine dauerhafte ärztliche Betreuung erforderlich.

Neben der Umstellung auf einen gesunden Lebenswandel mit Nikotinverzicht, gemäßigtem Alkoholkonsum und ausreichend Bewegung können Sie Ihr Cholesterin senken, indem Sie sich von einem Arzt oder Heilpraktiker beraten lassen, der sich mit Homöopathie auskennt. Hepatine C4, Cholesterinum C9, Nephrine C4 und Pulmine C4 senken den Cholesterinwert nachhaltig.

Stark übergewichtige Personen müssen zuerst ihr Gewicht mit geeigneten Maßnahmen reduzieren. Eine Diät kann mit Homöopathie unterstützt werden. Ödeme, Müdigkeit und Antriebslosigkeit werden außerdem mit Kalium carbonicum behandelt, Völlegefühl und Magendruck mit Antimonium crudum. Bei Heißhungerattacken soll Nux vomica helfen. Lassen Sie sich von einem Mediziner und/oder Heilpraktiker helfen!