Archiv für den Monat: Juni 2014

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Was hilft prophylaktisch gegen Osteoporose?

Osteoporose wird umgangssprachlich auch Knochenschwund genannt. Die Knochen verlieren Kalzium und werden porös, brüchig und instabil. Besonders Frauen jenseits der Wechseljahre sind von dieser Skeletterkrankung betroffen. Sie erkranken doppelt so häufig wie Männer. Eine häufige Folge sind Brüche des Oberschenkelknochens, des Beckenknochens oder der Wirbel. Die beste Prophylaxe ist eine kalziumreiche Ernährung in jungen Jahren und viel Bewegung an der frischen Luft.

Wie kommt es zu Osteoporose
Die meisten Betroffenen erfahren erst nach einem Knochenbruch, dass sie unter der Erkrankung leiden, denn Osteoporose beginnt schleichend und weitestgehend unbemerkt, Rückenschmerzen können erste Anzeichen sein. Eine Knochendichtemessung (DXA) bringt sichere Ergebnisse. Bewegungsmangel, eine ungesunde Lebensweise, Rauchen und Alkohol gelten als risikoreich. In erster Linie sind jedoch Vitamin-D-Mangel, Kalziummangel, starke Hormonschwankungen und der natürliche Alterungsprozess ursächlich für poröse Knochen. Oft muss man nicht einmal stürzen, um einen Knochenbruch zu erleiden. Diese Form nennt sich Belastungsbruch.

Prophylaxe in jungen Jahren
Eine knochenfreundliche Lebensweise hilft, das Skelettsystem zu stärken. Eine kalziumreiche Ernährung bereits im Kindesalter sowie sportliche Betätigung zur Stärkung der Muskulatur und der Knochen sind die beste Vorbeugung gegen Osteoporose. Kalziumreiche Lebensmittel sind Milchprodukte, Nüsse und Samen, Sojaprodukte, Grünkohl, getrocknete Feigen und Fisch. Bereits kurz nach dem Ende der Pubertät beginnt der natürliche Verlust der Knochenmasse. Dieser beträgt etwa ein Prozent pro Jahr und lässt sich verzögern, aber nicht verhindern. Eine ungesunde Lebensweise beschleunigt den Verlust jedoch.

Prophylaxe in späten Jahren
Wer es aus den verschiedensten Gründen versäumt hat, ein gesundes Leben zu führen, kann trotz Osteoporose auch im Alter seine Knochen stärken und zwar durch die Zufuhr von kalziumreichen Nahrungs- oder Nahrungsergänzungsmitteln. Durch verschiedene Medikamente kann inzwischen bei rechtzeitiger Behandlung der Knochenschwund sogar teilweise rückgängig gemacht werden. Gezielte Übungen stärken zudem die Muskulatur und stützen somit das Skelettsystem. Eine kräftige Rückenmuskulatur schützt vor Wirbelbrüchen. Oft wird jedoch ein chirurgischer Eingriff notwendig: Wirbel müssen verstärkt oder ein Gelenk muss ersetzt werden.

Kalziumreiche Lebensmittel (Werte pro 100 Gramm):

– Emmentaler Käse (1.100 mg)
– Gouda Käse (830 mg)
– Sesam (780 mg)
– Weichkäse (500 mg)
– Sardinen (430 mg)
– Sojabohnen (260 mg)
– Grünkohl (230 mg)
– Feigen (190 mg)
– Joghurt (150 mg)
– Eigelb (140 mg)
– Milch (100 mg)

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Wieso ist es wichtig, bei anhaltendem Durchfall Elektrolyte einzunehmen?

Bei Durchfall verliert der Körper große Mengen Flüssigkeit und Mineralstoffe (Elektrolyte). Das kann vor allem bei Kleinkindern und Personen mit einem geschwächten Immunsystem lebensbedrohlich sein. Der Flüssigkeitshaushalt muss durch viel Trinken ausgeglichen werden. Elektrolyte sind in Tee oder Mineralwasser jedoch oft nicht ausreichend vorhanden und müssen zusätzlich zugeführt werden. Salzstangen als empfohlenes Hausmittel helfen bei Elektrolytmangel nicht, weil Salz das Wasser im Körper bindet und ihn somit noch mehr austrocknet.

Was sind Elektrolyte?
Als Elektrolyte werden alle im Wasser aufgelösten Ionen (Mikrobestandteile) bezeichnet, die für den Stoffwechsel unverzichtbar und für die Zellfunktionen unersetzbar sind. Hierzu gehören Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlorid, Phosphat und Hydrogencarbonat. Diese Spurenelemente regulieren den Wasserhaushalt im Körper sowie den ph-Wert des Blutes und sind wichtig für die Nierenfunktion. Bei einer längeren Durchfallerkrankung werden diese Spurenelemente aus dem Körper ausgeschwemmt und müssen unverzüglich ersetzt werden.

Was ist Durchfall?
Durchfall (medizinisch Diarrhoe) hat verschiedene Ursachen und kann durch Viren, Bakterien oder eine Lebensmittelvergiftung verursacht werden. Als Durchfall wird flüssiger oder sehr weicher Stuhl bezeichnet. Die Darmtätigkeit befindet sich im Turbo-Modus. Bei Kleinkindern reicht bereits eine Unverträglichkeit auf bestimmte Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln, um Durchfall auszulösen, denn ihr Organismus ist noch nicht genügend gegen schädliche Einflüsse gewappnet. Es wird unterschieden zwischen akuter, lang anhaltender und chronischer Diarrhoe.

Dauer und Auswirkung
Ein akuter Durchfall passiert meist unmittelbar nach der Aufnahme einer unverträglichen Substanz mit der Nahrung und klingt nach ein- oder zweimaligem Stuhlgang ohne erforderliche medikamentöse Behandlung wieder ab. Eine länger anhaltende Erkrankung dauert mehrere Tage bis mehrere Wochen und laugt den Körper buchstäblich aus. Es kommt zu einem massiven Flüssigkeitsverlust, der zudem den Elektrolythaushalt des Körpers ins Ungleichgewicht bringt. Dehydrierung bis hin zum Nierenversagen kann die Folge sein.

Elektrolyte selbst herstellen
Kinder und ältere Personen gehören bei mehrtägigem Durchfall in ärztliche Behandlung oder in eine Klinik. Hier wird die Elektrolytlösung oral oder intravenös dem geschwächten Körper zugeführt. Für den Hausgebrauch kann nachfolgende Mixtur selbst hergestellt werden, basierend auf einem Liter Mineralwasser ohne Kohlensäure:

– eine Messerspitze Salz (Natriumchlorid, Fluor, Jod)
– zwei Esslöffel Honig oder Traubenzucker (Glukose)
– eine Messerspitze Backpulver (Natriumbikarbonat/Natriumcitrat)
– ein bis zwei zerdrückte Bananen (Kalium)

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Welche Hausmittel helfen gegen Regelschmerzen?

Fast jede Frau hat schon einmal mehr oder weniger stark unter Regelschmerzen gelitten. Zur Linderung der lästigen Symptomatik stehen neben klassischen schulmedizinisch ausgerichteten Ansätzen – zum Beispiel die Gabe von chemischen Mitteln gegen Krämpfe und Schmerzen – auch diverse Hausmittel zur Verfügung. Gezielt eingesetzt, können diese den Einsatz von chemischen Substanzen stark reduzieren.

Kräuter in Form von Tees und ätherischen Ölen
Gegen Regelschmerzen helfen vor allem bestimmte Pflanzen, die als Tee zubereitet und warm getrunken werden. Sorten wie Frauenmantel, Johanniskraut, Kamille, Mönchspfeffer und Melisse lindern Stimmungsschwankungen und lockern vor allem die Muskulatur der Gebärmutter effektiv auf. Auf diese Weise gehen Regelschmerzen zurück. Mönchspfeffer ist mittlerweile auch in hoher Dosierung als Tablette erhältlich.

Daneben wirken Majoran, Fenchel, Kamille und Wacholder als ätherisches Öl entkrampfend. Von diesen Ölen werden einige Tropfen mit einem Basisöl gemischt und anschließend ohne Druck um den Bauchnabel herum in die Haut einmassiert. Effektiv wirkt darüber hinaus ein Heublumensack, der feucht auf den Bauch aufgelegt wird.

Wärme als effektives Hausmittel gegen Regelschmerzen
Zusätzlich zur Kräuertherapie sollte bei Regelschmerzen immer auch eine Anwendung mit Wärme erfolgen. Zu diesem Zweck können beispielsweise einfache Wärmeflaschen eingesetzt werden. Darüber hinaus hat sich jedoch auch der Einsatz von Kirschkernkissen als sinnvoll erweisen, die über einen längeren Zeitraum anhaltend für Wärme sorgen. Besonders starke Regelschmerzen lassen sich außerdem mit einem heißen Entspannungsbad lindern; als Badezusatz sollten wiederum entkrampfende und entspannende Kräuterzusätze beigefügt werden, um den Effekt zu verstärken.

Sport als effektives Hausmittel gegen Regelschmerzen
Nicht zuletzt gehört auch sportliche Betätigung zu den wirksamsten „Hausmitteln“, die gegen Regelschmerzen zum Einsatz kommen können. Während der sportlichen Betätigung wird die Durchblutung des Beckens angekurbelt und die Unterleibsschmerzen, die durch die unzureichende Blutversorgung in diesem Bereich verursacht werden, gehen zurück. Dabei werden beim Sport jedoch nicht nur akute Regelschmerzen verbessert; auch das PMS-Syndrom, das beispielsweise mit Brustspannen und Schmerzen in der Brust einhergeht, kann signifikant verbessert werden. Besonders gut geeignet sind sanfte Ausdauersportarten, zum Beispiel Schwimmen und Nordic Walking.

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Helfen Schüssler Salze gegen Pickel?

Pickel und Akne gehören zu den häufigsten Hautbeschwerden von Heranwachsenden und Erwachsenen; dabei bleibt die Symptomatik nicht nur auf die Pubertät beschränkt. Die Möglichkeiten einer effektiven Behandlung zeigen sich ausgesprochen vielfältig. – Als eine beliebte Therapiemethode präsentieren sich Schüssler Salze, die unterstützend zum Einsatz kommen können.

Schüssler Salze – Wirkprinzip und Anwendung
Die Mineraltherapie nach Dr. Schüssler arbeitet mit unterschiedlichen Salzen, die natürlicherweise im menschlichen und tierischen Körper vorkommen. Entsteht bei einem bestimmten Salz ein Mangel, zeigt der Körper Beschwerden und Krankheitssymptome. Dann werden die Salze gezielt zugeführt. Die Therapie, die auf der feinstofflichen Ebene funktioniert, löst zusätzlich Starren und Blockaden und bewirkt insgesamt eine Heilung von innen heraus.

Salze gegen Pickel – Auswahl
Gegen Akne und Pickel stehen unterschiedliche Salze zur Verfügung; da derartige Hautbeschwerden häufig mit einer grundsätzlichen Übersäuerung des Körpers einhergehen, wird die Gabe des Entsäuerungssalzes Kalium phosphoricum empfohlen; dieses Salz wird häufig mit Natrium chloratum kombiniert. Gerade Pubertätspickel gehen oftmals zusätzlich mit diversen Entzündungserscheinungen einher. Dann hilft Ferrum phosphoricum, den Entzündungsprozess zu regulieren. Häufig bleiben bei Akne Narben zurück; diese können dann effektiv mit dem Salz Calcium fluoratum behandelt werden. Die Salze werden in Tablettenform verabreicht, wobei es sich zusätzlich bewährt hat, die innerliche Einnahme mit einer äußerlichen Anwendung zu kombinieren. So sollten morgens und abends jeweils die ausgesuchten Salze in Salbenform auf die Haut aufgetragen werden.

Grenzen der Anwendung
Die Mineralsalze von Schüssler können unterstützend gegen unreine Problemhaut und Akneerkrankungen eingesetzt werden. Allerdings ist Akne nicht immer auf ein Ungleichgewicht des Mineralstoffhaushaltes zurückzuführen, so dass andere Faktoren in den Vordergrund treten. Grundsätzlich reicht der erzielte Effekt insbesondere bei schweren Formen dieser Symptomatik nicht aus; dann helfen beispielsweise Zubereitungen mit Benzoylperoxid, um die Beschwerden zu lindern. Zusätzlich können auch andere alternative Behandlungsansätze versucht werden, zum Beispiel die Anwendung ätherischer Öle (beispielsweise Teebaumöl), Auflagen mit Stiefmütterchenauszug oder Masken mit Heilerde. Als Basispflege wird stets eine tonisierende und klärende Zubereitung empfohlen, zum Beispiel Gele mit Minze.

Fazit:
Schüssler Salze können grundsätzlich zur Besserung der Beschwerden beitragen; insbesondere schwere Formen der Akne können mit dieser Methode jedoch nicht zufriedenstellend behandelt werden.