Archiv für den Monat: Mai 2014

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Kann man ein Fußbad gegen Fußpilz nehmen?

Apfelessig, Salz, Backpulver oder Teebaumöl: Einige Menschen schwören auf diese bewährten Hausmittel gegen Fußpilz, andere verlassen sich lieber auf die Schulmedizin, vor allem wenn es sich um eine hartnäckige Infektion handelt. Doch chemische Produkte töten nicht nur die schädlichen Hefepilze ab, sondern vernichten auch die guten Hautbakterien. Deshalb wünschen sich viele Betroffene alternative Möglichkeiten, um den Pilz loszuwerden. Ein Fußbad kann in jedem Fall hilfreich sein – auf die Temperatur und die verwendeten Zusätze kommt es an. Aber ein Fußbad allein reicht nicht.

Fußpilz bei angeschlagenem Immunsystem
Es gibt verschiedene Arten von Fußpilz. Die Erreger lauern überall dort, wo viele Menschen barfuß unterwegs sind und wo es warm und feucht ist. Nagelpilz erweist sich als deutlich hartnäckiger und lässt sich nicht mit Badezusätzen aus dem Küchenschrank bekämpfen. Der herkömmliche Fußpilz wird größtenteils von einem Hefepilz (Candida albicans) verursacht und betrifft vor allem Personen mit einem geschwächten Immunsystem. Die Erkrankung beginnt zwischen den Zehen. Die Haut rötet sich und beginnt zu jucken. Später kann sich die Haut schälen und reißt ein. Durch die kleinen Hautverletzungen dringt der Hefepilz immer tiefer in die Hautschichten und fühlt sich richtig wohl. Die unbehandelte Erkrankung belastet den Organismus, weil dieser sich in ständiger Alarmbereitschaft befindet. Eine Fußpilzerkrankung sollte deshalb bereits bei den ersten Anzeichen mit einem wirksamen Fußbad und weiterführenden Mitteln oder Medikamenten bekämpft werden, zumal sie als Vorläufer des wesentlich schwieriger zu behandelnden Nagelpilzes gilt.

Welches Fußbad hilft wirklich gegen Fußpilz?
Hygiene ist oberstes Gebot. Socken und Handtücher müssen täglich gewechselt werden. Es wird empfohlen nur Strümpfe aus Naturfasern zu verwenden. Auch die Schuhe müssen mit geeigneten Desinfektionsmitteln bearbeitet werden. Lange getragene Hausschuhe werden am besten entsorgt. Ein Wechselbad, also ein Heiß-Kalt-Fußbad schockt den Pilz. Hierzu wird eine Schüssel mit heißem und eine mit kaltem Wasser gefüllt und mit Zusätzen versehen, die Pilzerreger nicht leiden können, zum Beispiel Apfelessig und Salz. Mindesten eine Woche lang morgens und abends wird den Füßen ein zehnminütiges Fußbad oder Wechselbad gegönnt. Danach müssen die Zehenzwischenräume sorgfältig abgetupft oder trocken geföhnt werden. Anschließend werden die Füße mit Teebaumöl und/oder biologischem Kokosöl eingerieben. Beide Substanzen bilden einen mehrstündigen Schutzfilm und verhindern, dass sich der Fußpilz weiter ausbreitet. Wenn die Symptome nach einer Woche nicht verschwunden sind, suchen Sie bitte einen Arzt auf.

bauchschmerzen

Was sollte man bei Magenschmerzen essen?

Magenschmerzen sind immer eine unangenehme Sache. Neben Völlegefühl, Blähungen und Sodbrennen sind die Schmerzen, die beim Verdauen auftreten können, besonders störend. Werden diese Schmerzen chronisch, können sie die allgemeine Lebensqualität wesentlich beeinträchtigen. Um solchen Schmerzen vorzubeugen und diese im Falle eines Auftretens zu mindern oder gänzlich zu beseitigen, gibt es einige Richtlinien, an die man sich beim Essen halten sollte.

Falsche Essgewohnheiten
Häufig spielt bei Magenschmerzen und Reizdarm ein fehlerbehaftetes Essverhalten eine große Rolle. Besonders in den modernen Zeiten, in denen Zeit ein Luxus zu sein scheint, passiert es häufig, dass das Essen zur Nebensache wird. Schnelles Schlucken und unausgewogene Ernährung durch erhöhte Fett-, Zucker- und Säurezufuhr über Fastfood, Süßigkeiten und Kaffee führen schnell zu Verdauungsproblemen und resultieren in Magenschmerzen. Auch unregelmäßige Nahrungszufuhr und inadäquate Portionsgrößen können den Verdauungstrakt überfordern und zu Schmerzen führen.

Hausmittel gegen Magenschmerzen
Neben der korrekten Ernährung können bestimmte Lebensmittel und Kräuter beim Auftreten von Schmerzen wahre Wunder wirken. Das Allheilmittel Tee ist auch hier wieder der Retter in der Not; neben dem angenehm wärmenden Effekt und der daraus resultierenden Beruhigung der Verdauung sind die Inhaltsstoffe besonders effektiv. Kamillentee versetzt mit Anis, Kümmel, Engelwurz und Fenchel kann die Beschwerden um ein Wesentliches lindern. Auch entsprechende Präparate, die in der Apotheke erhältlich sind, zeigen große Wirkung. Ingwer, Melisse, Koriander und Basilikum sind ebenfalls empfehlenswerte Heilmittel. Nach Möglichkeit sollte auf Kohlensäure verzichtet werden, da diese den Magen in Aufruhr versetzt und die Verdauung beeinträchtigt. Stilles Wasser, milde Säfte und Tees sind im Falle von Magenschmerzen ideal. Besonders von Kaffee sollte Abstand genommen werden, da das säurehaltige Getränk die Magenschleimhaut angreifen kann.

Das richtige Essen bei Magenschmerzen
Der Verzicht auf Fettiges, Süßes und Saures kann in vielen Fällen mit den persönlichen Gewohnheiten in Konflikt geraten. Zu viel Obst ist nicht unbedingt ratsam, da dieses relativ viel Säure enthält. Besonders Zitrusfrüchte sind zu meiden. Dagegen ist eine ballaststoffreiche Ernährung anzustreben, allerdings nicht vom einen auf den anderen Tag, da Ballaststoffe für den Magen recht schwer verdaulich sind. Besonders Naturjoghurt, warme, leichte Suppen und vollwertige Produkte sind im Falle von Magenschmerzen empfehlenswert.

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Immer wieder Herpes – was hilft?

Immer mehr Menschen leiden unter Herpes-Infektionen, die im Akutfall mit chemischen Mitteln wie Penciclovir, pflanzlichen Salben mit Melisse oder speziellen Herpes-Pflastern behandelt werden. Allerdings bricht das Virus bei einem Teil der Betroffenen immer wieder neu aus; dann sollten vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden, um das Erkrankungsrisiko zu minimieren.

Gezielte Stärkung des Immunsystems und effektives Stress-Management
Wiederkehrende Herpes-Infektionen gehen häufig mit einem schwachen Immunsystem und viel Stress einher. Dann helfen vor allem eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse, um die körpereigene Immunabwehr zu stärken. Zu einer effektiven Stärkung des Immunsystems kann auch eine gezielt durchgeführte Darmsanierung gehören, die mit verschiedenen Bakterien für das Immunsystem arbeitet. Andererseits sollten gezielt bestimmte Entspannungsübungen in den Alltag integriert werden, um Stress-Situationen zu meiden. Hier können beispielsweise Yoga oder Autogenes Training helfen, aufreibende Lebensumstände mit mehr Gelassenheit zu verarbeiten.

Mikronährstoffe gegen Herpesbläschen
Neben einer gesunden Ernährung helfen auch gezielte Mikronährstoffe, das Immunsystem zu stabilisieren und das Risiko einer erneuten Infektion gering zu halten. Hierzu gehören vor allem Vitamin C und Zink, die ich adäquaten Dosen verabreicht werden sollten. Darüber hinaus helfen beide Mikronährstoffe, bei den ersten Anzeichen einer Infektion des Ausbruch zu verhindern. Neben Zink und Vitamin C sollte zusätzlich auch die Aminosäure Lysin verabreicht werden, die das Risiko einer erneuten Herpes-Infektion ebenfalls minimieren kann.

Entsäuerung hilft bei wiederkehrenden Infektionen
Tritt Herpes wiederholt auf, lohnt sich zusätzlich eine gezielt durchgeführte Entsäuerung. Hier kann es ausreichend sein, die Ernährung auf überwiegend basische Kost umzustellen, zum Beispiel mit reichlich Obst und Gemüse, Kräutern und Salat. Zusätzlich können auch diverse Tabletten gegeben werden, welche den Prozess der Übersäuerung wirkungsvoll unterstützen. Auch eine Entgiftung mit speziellen Pflanzenauszügen kann geeignet sein, der Körper zu entlasten und die Häufigkeit von Herpes-Erkrankungen zu minimieren.

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Was hilft gegen Zahnfleischentzündung?

Parodontitis ist bei Erwachsenen die Hauptursache für Zahnverlust. Die Erkrankung beginnt meist mit einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Erste Anzeichen sind Zahnfleischbluten und geschwollene Stellen zwischen den Zähnen. Eine zügige Behandlung ist notwendig, um die Entzündung zu bekämpfen und somit Zähne und Zahnfleisch länger gesund zu erhalten.

Was hilft gegen Zahnfleischentzündung wirklich?
Entzündetes Zahnfleisch lässt sich nicht wegputzen, denn es reagiert empfindlich auf grobe Putzbewegungen. Während einer Gingivitisbehandlung sollen Zahnbürsten mit weichen Borsten verwendet werden, um zusätzliche Verletzungen zu vermeiden. Nach einer sorgfältigen Mundhygiene mit Mundduschen, Spülungen und sanfter Reinigung der Zahnoberflächen klingt die Gingivitis normalerweise schnell ab. Verschiedene natürliche Wirkstoffe helfen, die Entzündung schneller abheilen zu lassen. Eine dauerhafte Zahnfleischentzündung sollte vom Zahnarzt behandelt werden.

Wie entsteht eine Zahnfleischentzündung?
Verantwortlich für die Entzündung sind Plaquebakterien, die sich auf der Zahnoberfläche absetzen. Der Plaque-Film ist eine klebrige Masse, die das Zahnfleisch reizt und Zahnstein verursacht. Was hilft gegen Plaque? Nur sorgfältiges Putzen und die Verwendung von Zahnseide für die Zwischenräume. Eine jährliche professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis wird empfohlen. Einmal gebildeter Zahnstein muss mit geeigneten Dental-Instrumenten entfernt werden, weil die harte Substanz das Zahnfleisch zurückdrängt und die Zahnhälse freilegt.

Hausmittel gegen hartnäckige Entzündungen
Die Bildung von Zahnstein muss unbedingt vermieden werden. Zusammen mit Gingivitis führt diese hartnäckige Substanz unweigerlich zu einer schwerer zu behandelnden Parodontitis und verursacht zudem unangenehmen Mundgeruch. Wenn das Zahnfleisch blutet, denn helfen verschiedene Hausmittel, die Zahnfleischentzündung schneller abheilen zu lassen:

– Kamillentee oder -aufguss zum Spülen
– Gurgeln mit einer Wasser-Apfelessig-Mischung
– medizinische Kaugummis zur Speichelbildung
– Spülungen mit Salbei, Hamamelis und anderen entzündungshemmenden Pflanzenextrakten

Rechtzeitig gegen Zahnfleischbluten vorgehen
Zeigen die natürlichen Mittel nicht die gewünschte Wirkung, dann hilft nur der Gang zum Zahnarzt. Der Dentist empfiehlt geeignete antibakterielle Mundspül-Lösungen oder Salben gegen Zahnfleischentzündung oder er verschreibt eine spezielle Rezeptur auf Wasserstoffperoxid-Basis. Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist eine dauerhafte sorgfältige Mundhygiene.

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Wie senkt man Fieber bei Kleinkindern?

Fieber ist eine Abwehrreaktion des Körpers, also ein Symptom und keine Krankheit. Von Fieber sprechen die Mediziner, wenn die Körpertemperatur deutlich über dem Normalwert von 37°C liegt. Bis 38°C wird von erhöhter Temperatur gesprochen, ab 39°C von hohem, ab 40°C von sehr hohem Fieber. Temperaturen ab 41°C sind lebensbedrohlich, weil die Eiweiße im Blut zerstört werden. Bei Kleinkindern müssen Sie möglichst schnell das Fieber senken.

Fieber weckt die Gesundheitspolizei
Dennoch hat Fieber eine heilende, reinigende Wirkung. Gefährliche Krankheitskeime werden vom körpereigenen Immunsystem bekämpft. Die dabei aufgewendete Energie wird vom Körper in Wärme umgewandelt. Das Fieber regt die Produktion weiterer Antikörper an. Steigt das Fieber schnell und stark, versucht der Körper durch Schwitzen, die Temperatur wieder auszugleichen. Kleinkinder neigen bei hohem Fieber zu Krämpfen, weshalb zügig mit einer Behandlung begonnen werden muss.

Fiebersenkende Maßnahmen bei Kleinkindern
Bei Kleinkindern sollten die Eltern das Fieber senken, wenn es 38,5°C übersteigt. Babys und Kleinkinder fühlen sich bei Fieber abgeschlagen und matt, trinken und essen kaum. Während einer Fieberperiode ist Trinken wichtiger als Essen, denn es besteht die Gefahr der Dehydrierung, weil über die Haut viel Flüssigkeit abgegeben wird. Mit einfachen, nichtmedikamentösen Hausmitteln lässt sich bei Kleinkindern das Fieber senken.

– Wadenwickel
– Quarkwickel
– feuchte Tücher
– atmungsaktive Kleidung

Die Umgebungstemperatur darf nicht zu warm sein. Ein Wärmestau durch Zudecken muss vermieden werden. Babys und Kleinkinder dürfen bei Fieber nicht unbeaufsichtigt gelassen werden. Die korrekte Körpertemperatur muss regelmäßig und in kurzen Abständen gemessen werden, am besten in der Mundhöhle oder im After. Messungen im Ohr oder in der Achselhöhle sind ungenau.

Wadenwickel bei Kleinkindern richtig anwenden
Verwenden sie je einen Waschlappen, den Sie alle zehn Minuten in kühles, nicht zu kaltes Wasser tauchen und auswringen. Jedes Beinchen wird mit dem feuchten Lappen bedeckt und mit einer saugfähigen Windel oder einem Handtuch umwickelt. Zusätzlich können Sie mit feuchten Tüchern Gesicht und Stirn erfrischen. Nach etwa einer Stunde sollte die Temperatur sinken.

Medikamentöse Behandlung bei hohem Fieber
Können Sie das Fieber bei Kleinkindern mit den bewährten Hausmitteln nicht senken, helfen fiebersenkende Medikamente in Form von Säften oder Zäpfchen. Die meisten Mittel besitzen zudem entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften. Bei lebensbedrohlichen Fieberschüben mit Temperaturen ab 41°C kontaktieren Sie bitte unverzüglich einen Notarzt.