Archiv für den Monat: April 2014

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Hilft eine Eigenbluttherapie gegen Allergien?

Eine Allergie ist für jeden Betroffenen ein Fluch. Die Auswirkungen einer solchen Allergie können verheerend sein, im Normalfall sind die Beschwerden zwar nicht lebensgefährlich, schränken jedoch die Lebensqualität deutlich ein. In der Naturheilkunde wird zur Bekämpfung der Allergien gerne eine Eigenbluttherapie angewandt. Die Wirksamkeit dieser Therapie ist noch nicht wissenschaftlich bestätigt, erfährt aber großen Anklang in der allgemeinen Öffentlichkeit.

Das Prinzip der Eigenbluttherapie
Die Idee, Allergien mit der Entnahme und nachfolgenden Injektion des eigenen Blutes zu heilen, ist nicht neu. Die älteste Form beinhaltet lediglich die Entnahme von Blut. Die gängigste Methode wird durch die Blutentnahme am Hintern beschrieben, die durch den entstehenden Erguss das Immunsystem fördern soll. Aus diesem Grundgedanken heraus entstanden viele neue Methoden, die allesamt die Heilung oder zumindest Minderung der Allergie erstreben. Die Therapie wird gerne als „unspezifische Reiztherapie“ deklariert. Das entnommene und behandelt wieder in den gleichen Körper injizierte Blut soll durch die spezifische Behandlung bestimmte Immunrezeptoren reizen und diese gegen die Allergie aufrüsten. Für gewöhnlich wird zehn Mal eine Injektion wöchentlich durchgeführt.

Unterschiedliche Arten der Eigenbluttherapie
Die simpelste Methode ist die sogenannte unveränderte Eigenbluttherapie, bei der das dem Patienten entnommene Blut für einige Stunden gekühlt gelagert und anschließend wieder dem Patieten injiziert wird. Eine der besonders bekannten und am häufigsten angewandten Methoden ist die Ozon-Therapie. Dem entnommenen Blut wird hierbei ein Ozon-Sauerstoff-Gemisch zugesetzt, das im Körper später eine immunisierende Wirkung entfalten soll. Eine ebenfalls recht berühmte Variante stellt die ultraviolett-aktivierte Eigenbluttherapie (UVE) von Karl Theuer dar. Dabei wird das Blut für eine längere Zeit ultravioletter Strahlung ausgesetzt, beispielsweise unter eine UV-Lampe gehalten, und dann in der behandelten Form dem Betroffenen wieder injiziert.

Erfolge der Eigenbluttherapie
Obgleich die Therapie von Schulmedizinern noch mit Samthandschuhen angefasst wird, scheint die Methode bei vielen Allergikern Erfolge zu zeigen. Besonders Heuschnupfen-Patienten erfreuen sich der Besserung ihres Gesundheitszustandes nach einer solchen Therapie, aber auch Tierhaar- und Hausstaub-Allergiker berichten von Genesung oder zumindest Besserung. Dennoch ist es wichtig, sich die Skepsis der Schulmediziner vor Augen zu führen. Die Krankenkasse übernimmt keine Kosten für eine Eigenbluttherapie.

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Welche pflanzlichen Mittel helfen gegen die Wechseljahre?

Da die Wechseljahre keine Krankheit sind, kann man auch nichts dagegen tun. Aus medizinischer Sicht werden die Wechseljahre als Klimakterium oder Menopause bezeichnet. Sie sind ein natürlicher Vorgang des weiblichen Körpers, bei dem der Hormonhaushalt jedoch gehörig ins Wanken gerät. Für viele Frauen wird mit dieser Lebensphase das Älterwerden spürbar eingeleitet. Sie empfinden die Wechseljahre als seelische und körperliche Belastung. Pflanzliche Mittel können die Beschwerden auf ein erträgliches Maß bringen.

Gegen Wechseljahresbeschwerden ist ein Kraut gewachsen
Der Körper stellt sich auf eine neue Lebensphase ein. Manche Frauen haben mit der Hormonumstellung mehr Probleme als andere. Stimmungs- und Temperaturschwankungen sind an der Tagesordnung. Doch gegen die lästigen Wechseljahresbeschwerden wie Schweißausbrüche, Abgeschlagenheit und Muskelschmerzen helfen verschiedene pflanzliche Mittel wie sibirischer Rhabarber, Rotklee, Fenchel oder Traubensilberkerze. Mit gesunder Ernährung und einer bewussten Einstellung zum Leben wird das Klimakterium überwunden und der neue Lebensabschnitt kann positiv wahrgenommen werden.

Sibirischer Rhabarber (Rheum rhaponticum)
In der Wurzel der krautigen Rhabarberpflanze befinden sich Phytoöstrogene, die den menschlichen weiblichen Hormonen ähneln und die gleiche Wirkung auf den Körper ausüben. Die verschiedenen Wirkstoffe der Rhabarberwurzel verstärken die Östrogenwirkung und mindern somit Wechseljahresbeschwerden. Sibirischer Rhabarber gilt seit Jahrhunderten als Heilpflanze. Den Extrakt gibt es als Fertigarzneimittel in der Apotheke unter der Typ-Bezeichnung ERr 731.

Rotklee (Trifolium pratense)
Der rosablütige Wiesenklee ist überall zu finden. Rotklee ist mehr als nur eine Futterpflanze. Er ist sehr eiweißhaltig und wird aufgrund seiner Flavonoide (Pflanzenfarbstoffe), die östrogenhaltige Substanzen (Phytoöstrogene) enthalten und positiv auf den Östrogenspiegel wirken sollen in der Pharmakologie gegen Wechseljahresbeschwerden eingesetzt. Ein Tee aus den Blüten vermindert Schweißausbrüche und Hitzewallungen. Zahlreiche Vitaminpräparate enthalten Rotkleeextrakte.

Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa)
Die Inhaltsstoffe der Wiesenpflanze besitzen östrogenähnliche Eigenschaften und können leichte bis mittlere Beschwerden der Wechseljahre lindern. Die indianische Heilpflanze wirkt temperaturregulierend und nimmt einen positiven Einfluss auf Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche. Die wirksamen Bestandteile werden aus den Wurzeln der Pflanze extrahiert und sind als Traubensilberkerzewurzelstock-Trockenextrakt in Apotheken und Drogerien erhältlich.

Fenchel (Foeniculum vulgare)
Fenchel reguliert auf sanfte Weise den Hormonhaushalt und hilft geschmackvoll über die Wechseljahre hinweg. Das Gemüse ist für Frauen jeden Alters geeignet. Es hat eine beruhigende Wirkung auf den Hypothalamus, der den Östrogenspiegel kontrolliert. Fenchelgemüse wirkt entschlackend und soll die Faltenbildung verzögern. Fenchel wird im Altdeutschen Köppernickel genannt und 2009 als Arzneipflanze des Jahres gekürt.

Reis und Rosenblüten
Weitere pflanzliche Mittel sind Reiskörner und Rosenblüten. Hagebuttentee wird aus getrockneten Wildrosenblüten gewonnen und lindert Menstruationsbeschwerden und Krämpfe. Reis (vor allem ungeschälter Reis) und Reiskleieöl enthalten Phytosterole, die gegen die typischen Probleme der Wechseljahre wie Hitzewallungen, Schlafprobleme und Herzrasen wirken. Wenig gesalzener, gekochter Reis hilft zudem beim Entschlacken.

Übrigens: Medikamente gegen Wechseljahre finden Sie hier.

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Was hilft gegen rote Augen?

Wenn die Augen gerötet erscheinen und der Blick in den Spiegel ein mulmiges Gefühl auslöst, kann das viele Ursachen haben. Rote Augen treten immer als Symptom auf und sollten zunächst etwas genauer in einer Selbstdiagnose untersucht werden. Dabei kann sich die Störung schnell wieder legen, oder langanhaltend bleiben. Je nach Dauer und Art sollte im Ernstfall ein Arzt aufgesucht werden.

Rote Augen aufgrund von Umwelteinflüssen
Nicht selten wird das gerötete Auge von äußeren Einflüssen bedingt. Im Frühling zur Pollenzeit kann es sich dabei um eine allergische Reaktion handeln, oder auch um eine Störung im Auge durch unerwünschte Eindringlinge in Form von kleinen Pollen oder auch Insekten. Für Betroffene handelt es sich bei geröteten Augen meist um ein langjährig bekanntes Problem. Treten rote Augen überdurchschnittlich häufig auf, kann es sich dabei um ein Symptom einer zugrundeliegenden Grunderkrankung handeln, die sofortige Maßnahmen erfordert. In diesem Fall ist ein Besuch bei einem Spezialisten dringend empfehlenswert.

Die Wissenschaft hinter den roten Augen
Rote Augen treten aufgrund geplatzter Äderchen oder eines erhöhten Blutdrucks im Auge auf. Daher sind Diabetes-Patienten anfälliger auf regelmäßig gerötete Augen. Neben situationsbedingten geröteten Augen aufgrund von Fremdkörpern im Auge oder einer leichten Verletzung des Augapfels können auch langzeitig gerötete Augen auftreten. In einem solchen Fall sollte die Möglichkeit einer Binde-, Leder- oder Hornhautentzündung in Betracht gezogen werden. Diese lassen sich nicht in einer Selbstbehandlung kurieren.

Tipps gegen rote Augen
Handelt es sich allerdings nicht um ein primäres Symptom, so gibt es Möglichkeiten, roten Augen vorzubeugen und sie zu bekämpfen. Generell sollte das Auge von frischer Luft umgeben sein und jegliche Art von Rauch meiden. Da es sich bei geröteten Augen meist um ein Anzeichen der Trockenheit handelt, ist eine ausreichende Wasserzufuhr von minimal 2 Liter täglich unerlässlich. Ein Problem, das im modernen Zeitalter häufig auftritt, ist die Trockenheit, die durch Computerbildschirme oder Fernseher auftritt. Dabei stieren die Augen meist gebannt auf den Monitor und blinzeln daher zu selten. In solchen Fällen sollte das Blinzeln gezielt gesteuert werden. Auch Kosmetik-Artikel, die in der Augengegend aufgetragen werden, sollten in Maßen genutzt und auf eventuell schädliche Inhaltsstoffe überprüft werden. Dazu gehören einerseits Schminkutensilien wie Mascara oder Eyeliner, andererseits auch Cremes und Pflegemittel, die in der Augenpartie Reize auslösen können. Für Kontaktlinsenträger sind rote Augen ein häufiges Problem, das aufgrund der nicht ausreichenden Tränenflüssigkeit auftritt. Für solche Fälle sollte generell der Kontaktlinsengebrauch reduziert werden. Auch die handelsüblichen Augentropfen können bei trockenen Augen helfen und die nötige Feuchtigkeit zuführen.