Archiv für den Monat: Januar 2014

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Hilft Tee bei Blähungen?

Blähungen sind nicht nur unangenehm, sondern stören das Wohlbefinden ganz erheblich. Häufig geht die Luft im Bauch mit unerträglichen Schmerzen einher und werden erst gelindert, wenn die Winde den Weg durch den Darm passiert haben. In Großmutters Medizinschränkchen finden sich zahlreiche Hilfsmittel auf natürlicher Basis. Doch reicht es wirklich einen Tee zu trinken, um die Luft im Bauch loszuwerden?

Was sind Blähungen überhaupt?
Blähungen, fachlich als Flatulenz bezeichnet, sind überschüssige Gase, die während dem Verdauungsprozess im Magen-Darm-Trakt entstehen. Während die Gase normalerweise vom Körper absorbiert und über die Atemluft ausgestoßen werden, kann der Körper bei übermäßiger Gasentwicklung diese auch über den Darm abgeben.

Um Blähungen umgehend behandeln zu können, sollte zunächst die Ursache geklärt sein: Handelt es sich um spontane Blähungen ohne weitere Beschwerden, ist zumeist die Ernährung ursächlich. Hülsenfrüchte, Kohlgemüse, aber auch übermäßiger Genuss an Rohkost oder zuckerhaltige Getränke mit hohem Kohlensäureanteil wie beispielsweise Cola können vorübergehend Blähungen auslösen. Hochwertige Tee-Kräuter und Teemischungen eignen sich für den schnellen Einsatz. Die passenden Sorten finden sich beispielsweise in Kümmel, Fenchel, Anis oder Melisse, deren Inhaltsstoffe beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt einwirken.

Treten Beschwerden wie Bauchschmerzen hinzu, kann dies hingegen auf eine Magen- oder Darm-Problematik hinweisen, die beispielsweise auf einer gestörten Darmflora beruhen kann. Diese kann durch den Genuss von Tee gelindert werden, sollten jedoch bei einem häufigen Auftreten bei einem Arzt bezüglich einer körperlichen Ursache Abklärung finden.

Die milde Wirkung von Tee ist bekömmlich
Teekräuter gegen Blähungsbeschwerdeh haben durch die enthaltenen ätherischen Öle eine milde, regulierende Wirkung auf den Körper. Entsprechend wird Tee bei Menschen jeden Alters als erstes Hilfsmittel empfohlen. Sie können teilweise sogar für Babys zum Einsatz kommen, wenn deren noch nicht ausgereiftes Verdauungssystem auf die Nahrung mit Bauchschmerzen und Luft im Bauch reagiert. Auch in Stilltees sind die bekömmlichen Anis- und Fenchelsamen enthalten, um den kindlichen Verdauungstrakt über die Muttermilch optimal zu unterstützen.

Doch nicht immer reicht die Gabe von Tee aus, um die Blähungen wirksam zu lindern. Alternativ finden sich in der Apotheke Fertigarzneimittel, in denen zum Teil die Inhaltsstoffe aus Teekräutern, mitunter jedoch auch andere blähungslindernde Wirkstoffe, beispielsweise Enzyme, enthalten sind. Die als Carminativa bezeichneten Medikamente sind zumeist rezeptfrei in Ihrer Apotheke erhältlich.

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Wie kuriert man eine Grippe richtig aus?

Der grippale Infekt kann jeden treffen und dabei unangenehme Folgen nach sich ziehen. Kopfschmerzen, Übelkeit, Fieber, Schlappheit ebenso wie Schnupfen, Husten und Halsschmerzen sind die typischen Symptome einer Grippe. Dabei kann die Krankheit noch weitreichendere Probleme mit sich bringen, insbesondere dann, wenn der Betroffene vom Alltag, der Arbeit und dem Sozialleben abgeschnitten wird. Daher ist es besonders wichtig zu wissen, wie man am besten eine Grippe auskurieren kann.

Vorbeugen und Unterdrücken
Die beste Waffe gegen die Grippe ist natürlich, sich von vorn herein vor Grippe-Viren zu schützen und dementsprechend vorzubeugen. Dabei reicht es nicht nur aus, sich von kranken Menschen fern zu halten und sich immer gut die Hände zu waschen. Bei vielen Kranken ist im Anfangsstadium nichts von einer Grippe zu merken. Daher wird von Medizinern empfohlen, bei den ersten Anzeichen eines möglichen grippalen Effekts sofortige Maßnahmen zu ergreifen.

Neben der generellen Hygiene spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. In den ersten Stunden einer Grippe sollten möglichst viele Früchte und zinkhaltige Lebensmittel verzehrt werden. Ebenso ist der Schlaf nicht zu vernachlässigen, da in der Schlaf-Phase der Körper die Erreger am besten bekämpft. Wer sich schlapp oder ausgelaugt fühlt, sollte den Signalen des Körpers folgen und sich möglichst schnell schlafen legen.

Wenn sie schon da ist – die Grippe auskurieren
Wer sich bereits im späteren Stadium der grippalen Erkrankung befindet, sollte weitere Ratschläge befolgen. Einige sinnvolle Hausmittel sind verschiedene Tees, die mit unterschiedlichen Wirkstoffen den Symptomen der Grippe entgegenwirken. Ein Lindenblüten-Tee hilft bei Fieber, da er den Körper dabei unterstützt, viel zu schwitzen. Insgesamt ist ein hoher Flüssigkeitskonsum wichtig, da der Körper während der Krankheit viel Wasser verliert.

Auch homöopathische Mittel zum Beispiel auf der Basis von Wasserdost haben im Test viele positive Reaktionen des kranken Organismus gezeigt. Soche Mittel können in Tropfen- und Tablettenform verabreicht werden und wirken ohne Nebenwirkungen.

Viel frische Luft ist aufgrund eines erhöhten Sauerstoffbedarfs unerlässlich bei einer Grippe. Auch Bewegung in Form eines Spaziergangs durch den Park oder leichtes Fahrradfahren sind empfehlenswert, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass der Körper nicht überlastet wird. Sport ist bei einer Grippe ein absolutes Tabu.

Alkohol, Nikotin und Koffein sollten gemieden werden, da diese den Körper zusätzlich belasten und das Immunsystem schwächen.

Neben Zink ist auch Vitamin C eine hervorragende natürliche Stütze für das körpereigene Immunsystem. Wem das Kochen in einer Grippe-Phase zu anstrengend ist, kann die notwendigen Stoffe ganz einfach über Tabletten und Kapseln einnehmen.

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Hilft Gurgeln bei Halsschmerzen?

Einer der häufigsten Nebeneffekte bei Erkältungen und Husten ist das kratzige, stechende Gefühl in der Rachengegend. Halsschmerzen können dabei für viele Betroffene schnell zur Last werden. Es gibt viele Hausmittel, die bei einer solchen Erkrankung Abhilfe versprechen. Dabei ist den meisten auch die Methode des Gurgelns bekannt. Ob und wie Gurgeln bei Halsschmerzen tatsächlich hilft, ist allerdings nicht immer klar. Nur die richtigen zusätzlichen Elemente führen zu einer optimalen Heilung.

Die wissenschaftlichen Hintergründe
Gurgeln bei Halsschmerzen ist ein altbekanntes Hausmittel und wird häufig von Oma angepriesen. Dies ist auch sehr sinnvoll, da das Gurgeln bei Halsschmerzen tatsächlich sehr gesundheitsfördernd wirken kann. Halsschmerzen, die als Begleitsymptome von Erkältung oder Grippe auftreten, werden entweder von Viren oder Bakterien verursacht.

Beide lassen sich in diesem Fall auf dieselbe Weise bekämpfen. Da die Bakterien und Viren sich im Rachenraum einnisten und dadurch das unangenehme Kratzen erzeugen, lassen sich die Erreger ganz einfach wegspülen. Dies kann sowohl mit einem erhöhten Flüssigkeitskonsum als auch durch häufiges Gurgeln erfolgen.

Dabei sollte auch auf bestimmte Präparate zurückgegriffen werden, welche die Erreger abtöten oder schwächen. Eine Kombination aus Gurgeln und Tee-Trinken ist besonders effektiv, da beim Gurgeln nur die obere Hälfte des Rachenraumes erreicht werden kann, während beim Konsum von Tee auch der restliche Teil des Halses beruhigt wird. Für einen besonders gründlichen Effekt lohnt es sich, zunächst mit dem Tee zu gurgeln und danach den Tee einfach hinunterzuschlucken.

Die besten Präparate
Das Gurgeln bei Halsschmerzen ist bereits mit reinem Wasser sehr effektiv. Lauwarmes Wasser ist besonders angenehm für den gereizten Hals. Allerdings gibt es Zusatzstoffe, die in das Gurgelwasser gegeben werden können und so einen zusätzlichen antiviralen und antibakteriellen Effekt erzielen.

Für die folgenden Lösungen gilt generell: einige Tropfen in das lauwarme Gurgelwasser wirken Wunder.

Ein bekanntes Mittel ist die Thymianlösung, die in jeder handelsüblichen Apotheke erhältlich ist. Das in dem Thymian enthaltene Thymol bekämpft Viren und Bakterien und ist somit gegen unterschiedliche Krankheitsbilder wirksam. Für einen weniger radikalen Effekt kann auch Thymiantee getrunken werden.

Ähnliche Wirkungen entfaltet auch Salbei, sowohl als Lösung als auch als Tee. Salbei ist auch in Fällen von Husten und Heiserkeit sehr hilfreich.

Das bekannteste Mittel, das schon seit Jahrhunderten in Gebrauch sein dürfte, ist das Salzwasser. Ein Teelöffel grobkörnigen Salz auf ein Glas lauwarmes Wasser desinfiziert die Rachengegend und beruhigt den Reiz.

Ein besonderes Hausmittel ist der Zitronensaft. Am besten wirkt dieser frisch gepresst. Diese Variante ist allerdings sehr säurehaltig und daher nicht für einen stark verletzten Hals geeignet.

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Wie kann man Halsschmerzen lindern?

Wie kann man am besten Halsschmerzen lindern?
Starke Halsschmerzen gehen meist mit Schluckbeschwerden einher und können sehr quälend sein. Doch bevor es zu derartigen Ausfällen kommt, macht der Hals mit kratzenden Empfindungen auf eine drohende Halsentzündung aufmerksam. Deshalb wird empfohlen: rechtzeitig Halsschmerzen lindern, um einem schweren Verlauf vorzubeugen. Mit verschiedenen Hausmitteln, Naturpräparaten und sanften Medikamenten klingen die Beschwerden rasch ab.

Wenn es im Hals juckt, kratzt und brennt…
…kündigen sich Halsschmerzen an. Bei einer manifestierten Halsentzündung sind die Schleimhäute extrem gereizt – die Stimme versagt und das Schlucken wird zur Qual. Bereits bei den ersten Anzeichen sollten Sie etwas dagegen unternehmen, bevor die Beschwerden schlimmer werden.
Eine Halsentzündung gehört zu den oberen Atemwegserkrankungen, wird durch verschiedene Erkältungsviren und Bakterien (z.B. Streptokokken) verursacht und ist oft eine Begleiterscheinung von Husten und Schnupfen. Doch nicht immer sind Nasenschleimhäute und Bronchien betroffen. Verschiedene Ausprägungen und Entzündungsherde machen sich mit unterschiedlichen Schmerzen bemerkbar.

Bei einer Mandelentzündung (Angina tonsillaris) schmerzt der Hals seitlich, bei einer Rachenentzündung (Pharyngitis) wird das Schlucken zur Qual, eine Kehlkopf- oder Stimmbandentzündung (Laryngitis) ist für Lehrer und Sänger ein Albtraum. Alle Entzündungstypen können kombiniert auftreten. Auch der rückfließende Magensaft beim Sodbrennen reizt die Schleimhäute und kann zu Entzündungen im Hals führen.

Bei einer schweren Halsentzündung ohne erkennbare Ursachen ist der HNO-Arzt der beste Ansprechpartner.

Halsschmerzen lindern: 7 goldene Regeln
– viel trinken (Wasser, Tee)
– wenig reden
– nicht rauchen
– kein Stress (Ruhephasen einlegen)
– Halsbonbons lutschen
– Gurgeln (mit Salzlösung)
– Halswickel (mit Quark oder Kleie)

Welche Medikamente können Halsschmerzen lindern?
Medikamente sind bei leichten Halsschmerzen nicht zwingend nötig. Die üblichen Hausmittel wie Honig, Tee und Kräuterbonbons helfen gut.

Bewährt haben sich Kräuterauszüge aus Salbei und Lindenblüten. Gurgeln und Halsspülungen mit lauwarmem Salzwasser helfen, die Keime abzutöten. Auch Vanille-Eis wirkt lindernd und abschwellend.

Eine Halsentzündung ist kein Grund, zu Hause im Bett zu bleiben, da sich mit wenig Aufwand die Halsschmerzen lindern lassen. Viel trinken ist bei einer Halsentzündung oberstes Gebot. Die Wahl der Flüssigkeit ist jedoch entscheidend: Fruchtsäfte, Kaffee und stark sprudelnde Limonaden sollen vermieden werden. Besser ist stilles Wasser und natürlich Tee. Viel Flüssigkeit schwemmt die Keime weg und hält die Schleimhaut feucht.

Auch bei der Nahrung muss auf eine weiche Konsistenz geachtet werden, um die Schleimhäute nicht zusätzlich zu reizen. Hühnerbrühe spendet Energie und wirkt zusätzlich entzündungshemmend.

Kinder sind deutlich häufiger von Halsentzündungen betroffen als ältere Menschen. Raucher leiden oft unter chronischen Halsschmerzen. Wenn die Beschwerden stärker werden und länger als vierzehn Tage anhalten, sollten Sie unbedingt zu einem Arzt gehen.