Archiv für den Monat: Juni 2013

trockene_augen_blog_neu1

Was hilft bei trockenen Augen?

Allgemeinmaßnahmen bei trockenen Augen
Trockene Augen können effektiv mit gezielten Allgemeinmaßnahmen gelindert werden.
Wenn Sie häufig vor dem Computer arbeiten oder abends gerne lange fernsehen, sollten Sie zwischendurch immer wieder einmal blinzeln. Richten Sie zusätzlich Ihren Blick auf ein ganz bestimmtes Ziel und schließen Sie die Augen für einige Sekunden, um das Auge zu befeuchten. Durch den Lidschlag wird der Tränenfilm verteilt, wodurch das Auge gut befeuchtet bleibt. Achten Sie zusätzlich auch auf die Luftqualität in Ihrer Wohnung oder im Büro; durch regelmäßiges Lüften verhindern Sie, dass sich trockene Luft absetzen kann, so dass trockene Augen sich schnell erholen können. Feuchte Tücher auf der Heizung stellen ebenfalls eine sehr effektive Behandlung der Augentrockenheit dar.

Medikamentöse Behandlung – Tropfen gegen Augentrockenheit
Wenn Sie häufig unter trockenen Augen leiden, sollten Sie zusätzlich auf eine gezielte medikamentöse Therapie zurückgreifen. In diesem Zusammenhang haben sich besonders künstliche Augentropfen oder entsprechende Gelzubereitungen bewährt. Mit Hilfe dieser Augenarzneien wird auf der Augenoberfläche ein feiner Film gebildet, der die Augen befeuchtet. Zusätzlich schützen die Wirkstoffe die Augenschleimhaut. Inzwischen sind Zubereitungen auf dem Markt, die Sie so in das Auge einträufeln können, dass ein vorübergehendes „Schleiersehen“ effektiv verhindert wird. Wenn Sie nur manchmal unter trockenen Augen leiden, sollten Sie auf die einmaldosierten Produkte zurückgreifen, die aufgrund des Verzichts auf Konservierungsstoffen besonders mild und gut verträglich sind.

Naturheilkundliche Behandlung bei trockenen Augen
Trockenen Augen kann neben der schulmedizinischen Therapie auch mit Hilfe naturheilkundlicher Maßnahmen und Arzneien entgegengewirkt werden.
Besonders wirksam ist in diesem Zusammenhang eine wohltuende Kompresse, die Sie mit kaltem Wasser herstellen. Tränken Sie ein Tuch mit kaltem Wasser und legen Sie diese anschließend für einige Minuten auf die geschlossenen Augenlider. Daneben hat sich die Anwendung von Augentrost bewährt, das in Form von Tropfen erhältlich ist, die Sie in die Augen einträufeln können. Alternativ steht Augentrosttee zur Verfügung; kochen Sie aus dem Kraut einen Sud, mit dem Sie Wattebäusche tränken. Waschen Sie anschließend die Augen vorsichtig aus. Gurkenscheiben oder etwas Quark auf den Augenlidern verteilt, sorgt ebenfalls für eine optimale Befeuchtung.

Für die Behandlung von trockenen Augen stehen also zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung – sowohl schulmedizinische Therapien als auch naturheilkundliche Ansätze führen bei dieser Symptomatik meist schnell zum gewünschten Erfolg.

Jetzt bei der VersandApo.de kaufen: Unser Angebot an Mitteln gegen trockene Augen

warzen_pflaster

Wie funktionieren Pflaster gegen Warzen?

Hochwirksamer Inhaltsstoff – Salicylsäure gegen Warzen
Pflaster stellen neben Tinkturen und Vereisungsmitteln wirksame Arzneimittel gegen Warzen dar. In unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, können Sie mit Hilfe der Pflaster häufig innerhalb weniger Tage die Warze komplett entfernen. Als Hauptwirkstoff steht die hochwirksame Salicylsäure zur Verfügung, die auch in entsprechenden Tinkturen enthalten ist.
Nachdem Sie die salicylsäurehaltigen Pflaster aufgetragen haben, werden die betroffenen Hautareale aufgeweicht. Der Wirkstoff löst die Bindungen auf, die sich innerhalb der verhornten Zellen befinden und das Warzengewebe wird zerstört. Durch diesen Vorgang löst sich anschließend die behandelte Stelle ab.

Korrekte Anwendung optimiert die Anwendung der Pflaster
Die Pflaster gegen Warzen funktionieren am Besten, wenn Sie den Wirkstoff direkt auf die betroffenen Hautareale aufbringen. Neben den Pflastern zum Selberschneiden stehen auch Varianten mit wirkstoffhaltigem Kern zur Verfügung, die eine hohe Salicylsäurekonzentration an die Warze abgeben. Kleben Sie den Pflasterkern direkt auf die Warze. Achten Sie bei der Behandlung auf einen ausreichenden Schutz der umliegenden Haut, die Sie zu diesem Zweck beispielsweise mit Vaseline bestreichen können.
Damit sich die Wirkung voll entfalten kann, ist es bei vielen Produkten notwendig, das Pflaster etwa drei Tage lang auf der Haut zu belassen. Die Haut nimmt während dieser Zeit allmählich eine weißliche Verfärbung an und wird weich. Nach Ablauf der Behandlungszeit kann das Warzenpflaster mit Hilfe eines Seifen- oder Kochsalzbades entfernt werden.

Natürliche Alternative – Weidenrinde gegen Warzen
In der Rinde von Weidenbäumen sind beträchtliche Mengen Salicylsäure enthalten, die ebenfalls für die Behandlung von Warzen genutzt werden können. Zu diesem Zweck wird ein frisches Stück der Rinde auf dem betreffenden Hautareal positioniert und mit einem großen Pflasterband fixiert. Das behelfsmäßige Warzenpflaster funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die handelsübliche Variante; zunächst wird die Warze aufgeweicht, danach werden die Gewebsverbindungen allmählich gelockert, bis sich schließlich das komplette Gewebe aufgelöst hat. Jetzt kann die Warze abgelöst werden.

Egal, ob Sie Warzenpflaster aus der Apotheke verwenden oder zu der pflanzlichen Alternative greifen – das Wirkprinzip der Pflaster bleibt gleich und hat sich seit Jahren bewährt.

Übrigens: Unser Angebot an Warzenpflastern finden Sie in der Rubrik „Warzen“ – ebenso wie andere Mittel gegen Warzen (Stifte, Sprays, …).

heuschnupfen

Ganzheitliche Therapien bei Heuschnupfen

Immer mehr Menschen sind von Heuschnupfen und Allergien betroffen.
Häufig werden Symptome wie tränende Augen, Niesen und verstopfte Nase mit schulmedizinisch ausgerichteten Arzneien behandelt. Dabei ist vielen Betroffenen nicht bekannt, dass auch zahlreiche alternative Therapiemöglichkeiten zur Verfügung stehen, um die lästige Symptomatik erfolgreich zu lindern.

Vorbeugende Maßnahmen
Die Therapie von Allergien beginnt bereits im Herbst vor der eigentlichen Heuschnupfensaison; um die Intensität der Symptome bereits im Vorfeld abzuschwächen, hat sich eine gezielte Immuntherapie bewährt, die auch als „Symbioselenkung“ (auch: Darmsanierung) bezeichnet wird. Bei diesem Ansatz wird davon ausgegangen, dass ein großer Teil des Immunsystems über die Darmschleimhaut gesteuert wird; hier befinden sich zahlreiche unterschiedliche Bakteriengattungen – zum Beispiel Enterokokken oder Escheria coli – die sich positiv auf die Immunabwehr auswirken. Wenn solche Bakterien über einen Zeitraum von etwa einem Vierteljahr gezielt zugeführt werden – zum Beispiel in Form von Tropfen zum Einnehmen – verläuft die nächste Heuschnupfensaison in der Regel milder.
Auch eine Entgiftungstherapie hat sich bewährt, um die Allergiesymptomatik abzuschwächen. Mit Hilfe pflanzlicher Wirkstoffe können Ablagerungen im Bindegewebe, die sich negativ auf Heuschnupfensymptome auswirken können, ausgeleitet werden.

Akute Behandlung
Zusätzlich stehen während der Akutphase zahlreiche alternative Arzneien zur Verfügung, die sich postiv auf den Verlauf der Allergie auswirken. Als Grundpflege hat sich beispielsweise eine Nasendusche bewährt. Mit Hilfe isotonischer Kochsalzlösungen können auf diese Weise Fremdkörper entfernt und die Nasenschleimhaut effektiv gereinigt werden. Zur Befeuchtung der Schleimhaut für zwischendurch stehen Kochsalzlösungen in Sprayform zur Verfügung.

Homöopathie
Daneben können homöopathische Nasentropfen verwendet werden, die meist die Wirkstoffe Luffa und Apis ethalten. Die besondere Kombination reduziert den Sekretfluss und befreit die verstopfte Nase.
Homöopathische Arzneien sind auch für die Anwendung am Auge erhältlich. Einzeldosen mit den Wirkstoffen des Augentrostes lindern Rötungen bei entzündeten Augen und hemmen gleichzeitig den Juckreiz. Häufig treten während der Heuschnupfensaison Beschwerden der Atemwege auf; in diesem Fall helfen Tabletten mit dem homöpathischen Wirkstoff Adhatoda vasica.

Nahrungsergänzung
Neben der homöopathischen Behandlung stehen auch zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel zur Verfügung, die gegen die klassischen Beschwerden bei Heuschnupfen Linderung verschaffen. Besonders Zink und Vitamin C haben sich aufgrund ihrer antientzündlichen Wirkung bewährt. Calcium hingegen kann insbesondere bei allergisch bedingten Atemwegsbeschwerden erfolgreich eingesetzt werden. Die regelmäßige Gabe von Nachtkerzenöl kann ebenfalls zur Linderung von allergischen Symptomen beitragen. Die in dem Öl enthaltenen Gamma-Linolensäure wirkt antientzündlich und lindert daher den Sekretfluss.

Ernährung
Doch der Entzündungsprozess kann auch mit Hilfe einer gezielten Ernährung beeinflusst werden; Allergiegeplagte sollten vor allem auf histaminreiche Lebensmittel verzichten, die den Entzündungsprozess fördern. Konservierte oder eingelegte Lebensmittel, geräucherter Fisch oder Schinken sowie Briekäse sollten deshalb nur in Maßen genossen werden. Nüsse, Spinat und Hülsenfrüchte können sich ebenfalls negativ auf die Heuschnupfensymptomatik auswirken.

Um als Betroffener also einen möglichst milden Verlauf der Allergiephase herbeizuführen, sollte bereits vor Beginn der Heuschnupfensaison das Immunsystem gestärkt werden, zum Beispiel mit einer gezielten Symbioselenkung. In der Akutphase helfen Nasenduschen und homöopathische Arzneien ebenso wie Vitamine und Spurenelemente oder Nachtkerzenöl. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung und der Verzicht auf histaminhaltige Lebensmittel komplettieren die alternative Behandlung von Heuschnupfen. – So kann die lästige Symptomatik auch langfristig erfolgreich gelindert werden.

eiweissdiaet

Eiweißdiät – erfolgreiches Abnehmkonzept oder Gesundheitsrisiko?

Proteinforcierte Diäten liegen im Trend; durch die gezielte Zufuhr eiweißreicher Lebensmittel soll nach Ansicht zahlreicher Oecotrophologen eine schnelle und nachhaltige Gewichtsreduktion möglich sein. Der Erfolg vieler Versuchspersonen gibt den Ernährungsexperten Recht.

Eiweiß verbrennt Fett
Tatsächlich konnte in zahlreichen Studien nachgewiesen werden, dass die erhöhte Zufuhr von Joghurt, Käse, Fisch und Fleisch bei gleichzeitiger Einschränkung der Kohlenhydrataufnahme zu bemerkenswerten Abnehmerfolgen verhilft. Insbesondere durch die Stimulation des so genannten „Wachstumshormons“, das durch die Zufuhr proteinhaltiger Lebensmittel stimuliert wird, kann der Prozess der Fettverbrennung gefördert werden.

Nicht ohne Risiko
Aufgrund dieser Wirksamkeit zwar von vielen Medizinern empfohlen, stehen jedoch längst nicht alle Experten hinter dem Konzept der Eiweißdiät. Eine derartige Ernährung verführe nach der Auffassung der Kritiker zu maßlosem Konsum von Fleisch und Wurst, die aufgrund des hohen Gehaltes an gesättigten Fettsäuren zu erhöhten Cholesterinwerten oder Herz-Kreislauf-Problemen führen können.
Außerdem könne eine proteinforcierte und gleichzeitig kohlenhydratarme Ernährung einen Mangel an lebenswichtigen B-Vitaminen hervorrufen, die vor allem in Getreideprodukten erhalten sind.

Seit einiger Zeit werden zudem kritische Stimmen laut, die insbesondere auf die Stimulation des Wachstumshormons verweisen, welche eine erhöhte Zufuhr eiweißreicher Nahrungsmittel nach sich zieht. So wurde im Rahmen diverser Studien nachgewiesen, dass die Aktivierung des insulinähnlichen Hormons, das für die Beschleunigung der Zellteilung mitverantwortlich ist, mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Krebsarten in Verbindung gebracht werden kann. Forschungen an Kleinwüchsigen scheinen diese Hypothese zu bestätigen; so konnte beispielsweise nachgewiesen werden, dass in Gegenden, in denen besonders viele Liliputaner leben – Menschen, die unter einem Mangel an Wachstumshormonen leiden – viel seltener Krebserkrankungen auftraten.

Besser pflanzliches als tierisches Eiweiß
Verfechter von proteinbetonten Abnehmkonzepten sind bemüht, derartige Argumente abzuschwächen; so seien die aufgeführten Gesundheitsrisiken primär durch die Zufuhr tierischen Eiweißes zu beobachten. Nach ihrer Auffassung sollte jedoch eine proteinbetonte Ernährung vor allem auch mit Hilfe pflanzlicher Eiweißquellen gestaltet werden. In diesem Zusammenhang werden besonders gerne Produkte aus der Sojabohne hervorgehoben – zum Beispiel Tofu – die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Verfechter proteinbetonter Eiweißdiäten argumentieren an dieser Stelle, dass die bevorzugte Zufuhr sojahaltiger Lebensmittel sogar vor bestimmten Krebsarten schützen soll.

Das sollten Sie beachten
Die Kontroverse um die Vorzüge und Nachteile einer proteinbetonten Ernährung wird auch in absehbarer Zeit kein Ende finden. Doch wie verhalten sich Abnehmwillige vor dem Hintergrund derart unterschiedlicher Meinungen richtig? Es ist nicht von der Hand zu weisen: Die Eiweißdiät verspricht eine zuverlässige Gewichtsreduktion in kurzer Zeit. Doch um eine einseitige Ernährung zu vermeiden, sollte die proteinbetonte Kur stets nur phasenweise über einen kurze Zeitspanne hinweg durchgeführt werden, zum Beispiel im Rahmen einer Intervall-Diät. Während der Diätphase sollten primär pflanzliche Eiweißquellen genutzt werden, zum Beispiel Sojaprodukte. Um die Versorgung mit den wichtigen ungesättigten Fettsäuren zu gewährleisten, sollte zweimal wöchentlich leckerer Seefisch auf dem Tisch stehen. Zusätzlich ist auf eine ausreichende Zufuhr von viel frischem Obst und Gemüse zu achten, um die Versorgung mit wichtigen Mikronährstoffen sicherzustellen.

Fazit:
Mit proteinreichen Lebensmitteln kann die Gewichtsreduktion besonders schnell gelingen. Damit sich die eiweißreiche Ernährung jedoch nicht negativ auf die Gesundheit auswirkt, sollten die Nahrungsmittel gezielt ausgewählt und die Diät insgesamt nur über kurze Zeitabschnitte durchgeführt werden.

tier_diabetes

Wenn das geliebte Haustier Zucker im Blut hat

Nicht nur der Mensch kann an Diabetes erkranken. Säugetiere, insbesondere Hunde und Katzen sind ebenfalls gefährdet. Wird die Krankheit rechtzeitig erkannt, kann sie gut behandelt werden, um dem vierbeinigen Familienmitglied ein beschwerdefreies Leben zu ermöglichen.

Diabetes bei Hunden und Katzen
„Ach ist das ein süßer Hund“ – Halter von zuckerkranken Vierbeinern können sich über diese Sympathiebekundung nicht freuen. Wie der Mensch auch, können alle Säugetiere eine Diabeteserkrankung entwickeln. Die Stoffwechselerkrankung wird am häufigsten bei Katzen und Hunden diagnostiziert, gelegentlich auch bei Pferden oder Rindern. Bei Wildtieren ist die Krankheit weniger bekannt.
Jungtiere erkranken seltener an Diabetes. Meist entwickelt sich die Stoffwechselkrankheit erst im späteren Lebensalter. Der Anteil an männlichen und weiblichen tierischen Patienten ist bei Katzen nahezu gleich. Bei Hunden sind vorwiegend die weiblichen Tiere betroffen. Tiere kleiner und mittlerer Rassen führen dabei die Statistik an. Zwergpudel, Pekinese, Mops und Dackel zählen zu den gefährdeten Rassen. Mangelnde Bewegung und Übergewicht gelten auch bei Tieren als Hauptauslöser.
Diabetes macht keinen Unterschied zwischen Mensch und Tier. Die Krankheit beinhaltet die unzureichende oder fehlende Bildung oder Wirkung des Hormons Insulin, das von der Bauchspeicheldrüse produziert wird und den Blutzuckerspiegel reguliert. Auch in der Tiermedizin wird die Erkrankung in verschiedene Typen eingeteilt. Beim Typ 1 bildet die Bauchspeicheldrüse zu wenig oder kein Insulin. Typ 2 liegt vor, wenn die Körperzellen unzureichend auf das vorhandene Insulin reagieren.

Ursachen und Symptome
Wie beim Menschen stehen Übergewicht, aber auch Medikamente oder Stress als begünstigende Faktoren bei der Bildung von Diabetes bei Tieren im Vordergrund. Weitere Auslöser können angeborene Defekte, Hormonstörungen oder Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse sein. Das Hormon Insulin sorgt dafür, dass der Energielieferant Zucker aus der Nahrung vom Blut in die Zellen transportiert wird. Bei Diabetes wird der Zucker im Blut nicht verwertet. Der Blutzuckerspiegel steigt, während die Zellen an Unterzuckerung leiden.
Zuckerreserven werden von der Leber freigesetzt, gelangen jedoch ebenfalls nicht in die Zellen. Überschüssiger Zucker wird von den Nieren herausgefiltert und über den Urin ausgeschieden.
Erste Anzeichen für eine Diabeteserkrankung bei Tieren sind starker Durst und gehäufter Harndrang. Zusätzlich entwickeln die Tiere Heißhunger. Sie fressen viel, magern dennoch ab. Die Tiere werden träge und teilnahmslos, erbrechen oft und haben Atemprobleme. Nieren und Leber werden durch die dauerhaften Stoffwechselkapriolen geschädigt. Es droht der Tod durch Zuckerschock oder Zuckerkoma.

Behandlung und Vorbeugung
Bei Verdacht auf Diabetes bei Hund oder Katze wird der Tierarzt entsprechende Untersuchungen vornehmen, um die Diagnose zu bestätigen. Der Zuckergehalt im Urin und im Blut wird kontrolliert. Dazu muss das Tier nüchtern in die Praxis gebracht werden, um eindeutige Ergebnisse zu erhalten. Das bedeutet, dass Hund oder Katze mindestens acht Stunden vorher nichts gefressen haben dürfen. Steht die Diagnose Diabetes fest, muss das Tier sein restliches Leben lang behandelt werden. Messgeräte helfen, den aktuellen Blutzuckerspiegel zu messen.
Bestenfalls reicht eine spezielle Diätnahrung aus, um den Blutzuckerspiegel im Normbereich zu halten. Sollte die Diät nicht den gewünschten Erfolg bringen, muss Insulin gespritzt werden. Im Alltag ist die Behandlung mit wenigen Einschränkungen verbunden. Tier und Halter gewöhnen sich schnell an die Prozedur. Die Kosten für Spezialfutter, Insulin und Messgeräte sind jedoch ein anderes Thema.

Um Diabetes bei Haustieren vorzubeugen, soll auf eine gesunde Ernährung geachtet und Übergewicht vermieden werden.

naturheilkunde

Natürlich versus Natur: Naturheilkunde und ihre Tücken

Im Sinne des Wunsches der Verbraucher nach Bioprodukten und natürlichen Inhaltsstoffen wird auch der Einsatz von Medikamenten der klassischen Schulmedizin mitunter kritisch betrachtet. Dagegen ist grundlegend auch nichts einzuwenden.

Lieber was Pflanzliches…
Die moderne Pharmazeutikindustrie bieten zahlreiche Möglichkeiten, bei leichteren Erkrankungen die chemische Keule durch natürliche Arzneimittel auszutauschen und auch in zahlreichen verschreibungspflichtigen Medikamenten sind die Inhaltsstoffe von Pflanzen Urheber der heilungsfördernden Wirkung. Besonders Erkältungskrankheiten und Störungen des Magen-Darm-Traktes werden mit natürlichen Mitteln gut und nachhaltig behandelt.
Immer mehr Menschen wählen jedoch den Weg der Selbstmedikation nach Omas Art, um sich mit Do-it-yourself-Ratgebern, Kräutern und Co das eine oder andere Zipperlein wegzukurieren. Die Kräuter aus dem eigenen Garten und aus freier Wildsammlung locken den naturverbundenen Menschen, die Heilkräfte von Mutter Natur auszuprobieren. Nach dem Motto „natürlich ist gesund“ und ohne die nötigen Hintergrundkenntnisse über Wechsel- und Nebenwirkungen der Kräuter, kann dies jedoch durchaus zu Problemen führen, wie auch der Mediziner und Pharmakologe Prof. Frank Czubayko von der Uni Marburg anlässlich der Sendung „Alles Wissen“ des Hessischen Fernsehens deutlich macht.

Die Wirkung von Kräutern ist nicht zu unterschätzen
Der gesunde Brennnesseltee und der Sud aus frischen Birkenblättern mögen bei Wassereinlagerungen in den Beinen hilfreich sein, können jedoch durch ihre harntreibende Wirkung im Fall von Magen-Darm-Erkrankungen, insbesondere Durchfall, eine gegenteilige Wirkung entfalten.
Nur wenige Laien können hingegen die echte Kamille für den Magen von der zwar unschädlichen, aber auch vergleichsweise heilwirkungsarmen, Hundskamille unterscheiden.
Auch die Verwechslung von frischem Bärlauch und den Blättern der erst später so hübsch blühenden Maiglöckchen verbirgt sich in der Gefahr der Wildsammlung.
Und käme am Ende vielleicht sogar jemand auf die Idee, sich selbst eine Digitalis-Mischung für sein Herz zu kreieren, weil der Fingerhut ja bekanntlich eine völlig natürliche Pflanze der heimischen Wälder ist?
Wohl kaum! So weit geht die Naturliebe dann glücklicherweise doch nicht.

Achten Sie auf Qualität
Bei aller Liebe zur Natur sollte die Qualität für die Gesundheit nicht außer Acht bleiben. Die Verwendung von Kräutern aus dem Apotheken-Onlineshop schützt den Verbraucher dabei nicht nur vor dem bösen Erwachen durch Verwechslungen, sondern hilft bei der richtigen Nutzung in Darreichung und Dosierung. Auch die Inhaltsstoffe sind auf ihre Qualität hin geprüft, sodass die Gefahr von Schadstoffablagerungen durch die vorbeiführende Autobahn und die regionale Industrie minimiert wird, da die Kräuter aus der Apotheke strengen Qualitätskontrollen unterliegen. Und wer nicht nur für das Wohlbefinden, sondern für die Linderung und Heilungsförderung im Krankheitsfall mit naturheilkundlichen Fertigarzneimitteln agiert, kann sicher sein, dass Gegenanzeigen, Wechsel- und Nebenwirkungen bereits im Vorfeld auf der Nutzungsanleitung deklariert sind.

Denn eines ist sicher: Die Natur ist komplex und bietet zahlreiche, heilwirksame Inhaltsstoffe für die Gesundheit von Mensch und Tier – doch wachsen Pflanzen leider ohne Beipackzettel!

nahrungsergaenzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel – sinnvoll, unwirksam oder sogar schädlich?

Vitamin C-Pulver, Zinktabletten oder Kapseln mit Fischöl – in jeder Apotheke und in fast allen Drogerien sind mittlerweile unterschiedliche Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.
Das Gesundheitsbewusstsein hat in den letzten Jahren stetig zugenommen, was zu einer erhöhten Nachfrage an Produkten mit Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen geführt hat.

Vitamintabletten können sinnvoll sein
Besonders vor dem Hintergrund einer unzureichenden Ernährung empfehlen zahlreiche Ärzte und Apotheker diverse Vitalstoffpräparate, die eine adäquate Versorgung mit Mikronährstoffen gewährleisten sollen.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Auch Menschen, die sich ungesund ernähren, profitieren auf diese Weise von den Vorteilen gesunder Lebensmittel. Doch Mirkonährstoffe in Tablettenform werden nicht nur eingesetzt, um eine ungesunde Ernährung zu kompensieren; auch zur Vorbeugung unterschiedlicher Erkrankungen werden die Präparate verwendet.
Besonders Menschen, die zu erhöhter Infektanfälligkeit neigen, sollen nach Auffassung zahlreicher Apotheker zu Mikronährstoffen greifen.
In diesem Zusammenhang haben sich besonders diverse Vitamine wie C und E sowie das Spurenelement Zink bewährt, die das Immunsystem schützen. Und auch akute Erkrankungen können laut Aussage zahlreicher Pharmazeuten mit Hilfe von geeigneten Nahrungsergänzungsmitteln gelindert werden, zum Beispiel Arthrose durch Fischölkapseln oder Erkältungskrankheiten mit Hilfe von Zinktabletten.

Kritik an Nahrungsergänzungsmitteln
Gegner sind allerdings davon überzeugt, dass Nahrungsergänzungsmittel überflüssig sind. So seien zahlreiche Lebensmittel mittlerweile mit diversen Mikronährstoffen versetzt, zum Beispiel mit Vitamin C. Eine zusätzliche Gabe sei deshalb nicht notwendig. Kritiker verweisen außerdem darauf, dass die zahlreichen wertvollen Nährstoffe, die beispielsweise in frischem Obst und Gemüse enthalten sind, ihre volle Wirksamkeit im Verbund mit zahlreichen anderen Stoffen entfalten, zum Beispiel in Kombination mit sekundären Pflanzenstoffen.
Nahrungsergänzungsmittel jedoch, die isolierte Mikronährstoffe enthalten, können nicht in demselben Maß gesundheitsfördernde Funktionen erfüllen wie das vergleichbare Lebensmittel.
An dieser Stelle verweisen Kritiker zudem häufig auf Studien, die zeigen, dass die präventive Einnahme von Vitamin C keinen effektiven Schutz vor Erkältungskrankheiten bietet – sondern ausschließlich im Akutfall Nutzen bringt.

Können Vitamine schädlich sein?
Aber die Gegner von Nahrungsergänzungsmitteln gehen sogar noch einen Schritt weiter. So sind nach ihrer Auffassung Tabletten, die bestimmte Mikronährstoffe enthalten, in vielen Fällen nicht nur überflüssig, sondern darüber hinaus auch schädlich für die Gesundheit. Insbesondere Überdosierungen von fettlöslichen Vitaminen – Vitamin K, Vitamin D, Vitamin A und Vitamin E – könnten schnell zu Beschwerden führen, zum Beispiel kurzfristig zu Kopfschmerzen und Übelkeit sowie bei langfristige Überdosierung zu Leberschäden.

Besonderes Interesse erregte in diesem Zusammenhang vor einigen Jahren eine Studie, die mit Rauchern durchgeführt wurde. Die Probanden erhielten einen Vitalstoffcocktail, der unter anderem Vitamin E und Beta Carotin – eine Vorstufe des Vitamin A – enthielt. Mit Hilfe der speziellen Vitaminmischung sollte der gesundheitsfördernde Effekt getestet werden. Überraschenderweise schützten die Tabletten mit Beta-Carotin nicht vor typischen Raucher-Krankheiten, sondern förderten dessen Entstehung sogar.

Nahrungsergänzungsmittel richtig einsetzen
Zahlreiche Studien zeigen, dass bei bestimmten Erkrankungen die gezielte Gabe von Mirkonährstoffen durchaus sinnvoll sein kann, wie zum Beispiel Zinktabletten bei Erkältungen. Bei der Zufuhr von fettlöslichen Vitaminen ist jedoch Vorsicht geboten.
Insgesamt sollten Vitamin- und Mineralstoffpräparate auch nicht eingesetzt werden, um eine ungesunde Ernährung zu kompensieren. In jedem Fall sollte man sich vor der Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln geauestens informieren.
Den besten gesundheitsfördernden Effekt weisen nach wie vor frische Lebensmittel auf – auch aufgrund von Synergieeffekten, die teilweise noch nicht bis ins letzte Detail erforscht sind.